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Arbeitsvorrat im Bauhauptgewerbe bleibt weiterhin auf einem hohen Niveau

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Autor: walter buchs

Seit dem Jahr 2000 befindet sich das Baugewerbe in der Schweiz im Aufwind. Die Bauwirtschaft im Kanton Freiburg kann von dieser Entwicklung überdurchschnittlich profitieren. Gemäss der letzten Quartalsumfrage des Schweizerischen Baumeisterverbandes (SBV), die in der Nr. 5/2008 der «Schweizer Bauwirtschaft» veröffentlicht wurde, lag der Wert des Arbeitsvorrates der Freiburger Unternehmen Ende 2007 um 8,6 Prozent über jenem im Vorjahr (siehe Tabelle). Bei den hiesigen Baufirmen hat der Auftragsbestand doppelt so stark zugenommen als im Durchschnitt aller Westschweizer Kantone.

Abschwächungstendenz

Trotz der weiteren Zunahme der Aufträge innert Jahresfrist geht der SBV davon aus, dass sich ab dem zweiten Halbjahr 2008 gewisse Abschwächungstendenzen bemerkbar machen könnten. In der Tat lag der Wert des Arbeitsvorrats in den meisten Kantonen, so auch in Freiburg, am Ende des dritten Quartals 2007 deutlich höher als am Ende des vierten Quartals. In den letzten Monaten des vergangenen Jahres waren die Auftragseingänge somit rückläufig (Siehe dazu auch Interview unten).

Dies ist hauptsächlich auf den Hochbau zurückzuführen, der in den Jahren 2006 und 2007 besonders rege war. Auch wenn der Wert der im Jahre 2007 im Kanton bewilligten Bauten gemäss Freiburger Konjunkturspiegel 2008/1 weiter zugenommen hat, hat die Dynamik in diesem Bereich etwas nachgelassen. Gemäss SBV-Umfrage hat nämlich der Arbeitsvorrat im Laufe des Jahres 2007 im privaten Bau – und hier handelt es sich hauptsächlich um Hochbau – wertmässig lediglich um 5,3 Prozent zugenommen. Im gleichen Zeitraum haben die Aufträge im öffentlichen Bau, die weitgehend mit Tiefbau identisch sind, um 13 Prozent zugelegt. Die genannten Zuwachsraten liegen dabei im Kanton Freiburg deutlich über dem Durchschnitt aller Westschweizer Kantone.

Auch Planer gut ausgelastet

Obwohl es gewisse Anzeichen gibt, dass die Wachstumsdynamik im Hochbau etwas nachlässt, gibt es aber auch Hinweise, dass die Freiburger Bauwirtschaft ebenfalls im laufenden Jahr auf einer günstigen Bahn bleiben wird. Laut Angaben des Amtes für Statistik ist der Wert der 2007 bewilligten Bauten, die mehrheitlich 2008 zur Ausführung gelangen, gegenüber dem Vorjahr um nahezu 13 Prozent auf fast 1,7 Milliarden Franken gestiegen.

Ein weiteres Indiz ist der Arbeitsvorrat bei den Bauplanern. Gemäss den kürzlich von der kantonalen Bauwirtschaftskonferenz veröffentlichten Bauindikatoren hatten die Bauplaner im Januar 2008 einen Arbeitsvorrat für 8,8 Monate gegenüber 8,3 Monaten im Landesdurchschnitt. Dieser Wert lag bei den Freiburger Architekten bei 10,9 und bei den Ingenieuren bei 7,9 Monaten. Bei beiden Berufsgruppen hat sich der Arbeitsvorrat innert Jahresfrist verbessert.

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