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Archäologen fischen im Trüben nach Spuren unserer Vorfahren

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Autor: Nicole Basieux

Direkt vor dem Surfcenter Bise Noir in der Pantschau in Murten soll ein Strand entstehen. Aufgrund des Vorhabens hat das Amt für Archäologie des Kantons Freiburg Routine-Untersuchungen unter Wasser durchgeführt. Anfangs Woche begann die Tauchequipe der Archäologen mit ihren Arbeiten unter Wasser.

Veränderte Strömung

Die Taucher fanden dicht aufeinanderliegende Pfähle und Palisaden, welche wegen veränderter Strömung im Ufergebiet freigelegt worden sind. «Das ist die erste Pfahlbausiedlung, die seit über hundert Jahren gefunden wurde, mindestens im Kanton», sagt der Kantonsarchäologe Claus Wolf.

Dank einer eigenen Tauchequipe hätten die nötigen Arbeiten rasch eingeleitet werden können, ergänzt er. Vor einem Jahr waren die tauchenden Archäologen schon in Muntelier bei Ausgrabungen einer Pfahlbausiedlung erfolgreich aktiv (siehe FN vom 27. März 2007).

Bei den zurzeit eher kühlen Temperaturen, Wasser etwa sieben Grad Celsius und Luft sieben bis 14 Grad Celsius, bleiben die Archäologen, welche mit Trockentauchanzügen ausgerüstet sind, bis zu zwei Stunden im Wasser.

Laborarbeit für Datierung

Sie führen Vermessungen durch und erstellen so einen exakten Plan der Siedlung. Auch werden Proben der Pfähle entnommen, welche unverzüglich in ein Labor zur Datierung geschickt werden.

«Um Aussagen über das Entstehungsdatum der Siedlung zu liefern, ist es noch zu früh», so Wolf. Die Ergebnisse aus dem Labor sollten aber in zwei bis drei Wochen Aufsschluss darüber geben.

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