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Archäologie im digitalen Zeitalter

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Die «Freiburger Hefte für Archäologie» erscheinen mit der Ausgabe 2018 zum 20.  Mal, und sie kommen in einem neuen Gewand daher. Dies kündigt die Direktion für Erziehung, Kultur und Sport in einem Communiqué an. Die Publikation hat ein aufgefrischtes und farbiges Layout sowie eine neue Inhaltsstruktur, bei der Informationen für ein breites Publikum vor die wissenschaftlichen Fachbeiträge gesetzt werden.

Neu wirft ein Kalender Schlaglichter auf zwölf Ereignisse des vergangenen Jahres. Bebilderte Kurzbeiträge geben dann Einblicke in einige kürzlich durchgeführte archäologische Interventionen. Und das Kapitel «Auswertungen» behandelt zum Vorschein gekommene Funde und Befunde detailliert.

Vor allem aber fand eine «Entmaterialisierung» statt, wie es in der Mitteilung heisst. Die neue Ausgabe der «Hefte für Archäologie» sei das Ergebnis einer Ära des Wandels, die auch der Digitalisierungsstrategie des Staatsrats entspreche, heisst es in der Mitteilung.

Beispielsweise ist der archäologische Fundbericht, der bislang den Abschluss der «Freiburger Hefte» bildete, nun in der gedruckten Version verschwunden. Auch die «allerletzten Neuigkeiten» fehlen. Stattdessen werden seit Anfang 2018 Kurzbeschriebe der zahlreichen archäologischen Einsätze, die auf dem Kantonsgebiet stattfinden, in der ­neuen Web-Anwendung ChronArc (geo.fr.ch/ChronArc) veröffentlicht. Sie wurden mittels kartografischer Darstellungen und Suchfunktionen einer grösseren Öffentlichkeit zugänglich gemacht, präzisiert die Mitteilung.

Die diesjährige Ausgabe der «Freiburger Hefte» erscheint entsprechend in einer limitierten Druckauflage von 500 Exemplaren. Die digitale Fassung werde aber bald zur Ansicht und zum Download auf der Plattform E-Periodica (e-periodica.ch) zur Verfügung stehen.

Digitalisierung geht weiter

Wie es weiter heisst, erfasse dieser digitale Wandel nicht nur die «Hefte für Archäologie», sondern auch zahlreiche andere Aktivitäten des Amts für Archäologie. Die fortschreitende Digitalisierung zeige bereits Erfolge in der internen Verwaltung der Information wie auch in der Auswertung und Verarbeitung für die Öffentlichkeit. Wissensvermittlung sei ein wesentlicher Teil der archäologischen Tätigkeit.

Mit Blick auf den digitalen Umbruch ist das Amt für Archäologie der Ansicht, dass eine umfassende Zugänglichkeit seiner Forschungsergebnisse schnell und ohne Kosten für die Allgemeinheit sichergestellt werden soll.

Publikation

Vom Schloss Murten zum Kloster Fille-Dieu

Das neuste «Freiburger Heft für Archäologie» bietet eine statistische Gesamtschau der archäologischen Interventionen des vergangenen Jahres. Eine Übersichtskarte ergänzt diesen quantitativen Einstieg. Die anschliessenden Kurzberichte behandeln unter anderem einen Tauchgang durch eine bronzezeitliche Seeufersiedlung am Neuenburgersee.

Sie gewähren auch Einblick in archäologische Leitungsgräben auf dem Wistenlach, die Hinterlassenschaften aus römischer Zeit zutage fördern. Das Freilegen zahlreicher älterer Strukturen bei der Ausdohlung eines Bachs in Prez-vers-Noréaz findet ebenso seinen Platz wie die Restaurierungsarbeiten im Schloss Murten.

Unter «Auswertungen» werden Architekturbefunde eines gallorömischen Landguts in Courtepin ausführlich präsentiert. Eine Studie widmet sich Grabinventaren einer frühmittelalterlichen Nekropole dieses Anwesens.

Auch Fundgegenständen, die dem Bau einer Wasserleitung entkommen sind, ist ein Beitrag gewidmet. Dazu gehören einige reich verzierte Gürtelschnallen.

Schliesslich entführt die Publikation die Leser in das Zisterzienserkloster Fille-Dieu in Romont. Sie erfahren dort einiges über die bauliche Entwicklung des Klosters.

uh

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