Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Ärgera legt im Abstiegskampf vor

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

 

Die lange Carreise ins Tessin zu B-Meister Mendrisiotto war nicht allen Freiburgerinnen gut bekommen. Im ersten Drittel waren es nur wenige, die bereit waren, den Kampf um den Verbleib in der NLA aufzunehmen. Mendri­siot­to zeigte sich hartnäckig und war entschlossen, den Gästen ein Bein zu stellen. Torhüterin Sarah Berger hielt das Team mit starken Paraden im Spiel, konnte aber den Führungstreffer nicht verhindern. Valentina Dazio gelang der zwischenzeitliche Ausgleich zum 1:1. Trotzdem ging Ärgera mit einem 1:2-Rückstand in die erste Pause. Der Kampf war hart, der Gegner unberechenbar und zielstrebig.

Ganz mit Hattrick

Kurz nach Wiederanpfiff gerieten die Gäste gar mit 1:3 in Rückstand. Erst nach der Aufforderung von Jan Jungo, man solle endlich aufhören nachzudenken, konnte Livia Gross nach einer sehenswerten Passkombination den zweiten Treffer erzielen. Dies gab den Freiburgerinnen Aufwind und setzte neue Energien frei. Eliane Ganz war es, die die hoch im Slot stehende Fabienne Walther mit einem mustergültigen, kurzen Pass bediente. So konnte Ärgera das Blatt wenden und kurz nach Spielmitte die Partie neu lancieren. In der 36. Minute konnte Ganz eine Auslösung von Nadine Dietrich zur erstmaligen Führung verwerten. Nun waren die Gäste endgültig im Tessin angekommen. Anfängliche Unsicherheiten wurden immer häufiger durch mutige und sichere Aktionen ersetzt. Das Heimteam liess man nicht mehr ins Spiel kommen.

Kurz vor der zweiten Pause vergab Ärgera aber zahlreiche weitere Chancen, und Mendrisiotto kam erneut gefährlich vors Freiburger Tor. Berger war aber bereit und machte diese Chancen zunichte.

Unmittelbar nach dem Start ins Schlussdrittel verwertete Ganz einen langen Ball zur 6:3-Führung. In der Folge wurde das Geschehen wieder ruppiger. Mendrisiotto kam vor allem physisch an seine Grenzen und versuchte auf verschiedenste Art und Weise, doch noch das eine oder andere Mal zu reüssieren. In der 47. Minute erwischten sie Berger doch noch in der nahen Ecke.

Kein schönes Unihockey

Jana Kolly erwies sich zehn Minuten vor dem Ende als besonders hartnäckig und verwertete einen Abpraller souverän. Damit war der Dreitorevorsprung wieder hergestellt. Aber die Partie verlief bis zum Ende harzig und war teilweise auch von unschönen Aktionen geprägt. Die Spielerinnen aus der NLA mussten erfahren, was es heisst, wenn die Unterklassigen einem den Platz in der höchsten Liga mit allen Mitteln streitig machen wollen. Umgekehrt wurde das Heimteam mit der Härte aus der obersten Liga konfrontiert, was zu skurrilen Aktionen führte. An schönes Unihockey kann bis zum Ende der Serie wohl nur phasenweise gedacht werden. Das war allerdings zu erwarten.

Mit dem Schlussresultat von 8:5 für die Gäste ist die Serie lanciert und Ärgera hat das wichtige Auswärtsbreak bereits geschafft. Allerdings sind nach wie vor hart umkämpfte Spiele zu erwarten. Am Samstag um 19 Uhr findet bereits das erste Heimspiel statt. Gelingt Ärgera Giffers ein Erfolg, kann die Saison mit einem weiteren Sieg am Sonntag in Mendrisio beendet werden. Diesen Weg haben die Freiburgerinnen eingeschlagen, und sie sind gewillt, den Ligaerhalt in möglichst kurzer Zeit zu erreichen.

stu

 

Telegramm

Mendrisiotto – Ärgera Giffers 5:8 (2:1, 1:4, 2:3)

Palestra Liceo Cantonale di Mendrisio. 100 Zuschauer. SR Lieberherr/Rhöös.

Tore: 3. M. Murtorinne (S. Teggi) 1:0. 5. V. Dazio (J.  Kolly) 1:1. 7. C. Chiesa (G. Intraina) 2:1. 24. S. Teggi (S. Sauter) 3:1. 26. L. Gross (F.  Walther) 3:2. 32. F. Walther (E. Ganz) 3:3. 36. E. Ganz (N. Dietrich) 3:4. 37. L.  Bertolotti (J. Kolly) 3:5. 41. E. Ganz (M.  Stump) 3:6. 47. R. Virtanen (M. Mur­torinne) 4:6. 51. J. Kolly 4:7. 57. E. Ganz (M. Stump) 4:8. 58. M. Murtorinne (S.  Teggi) 5:8.

Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen SU Mendrisiotto. 3-mal 2 Minuten gegen Ärgera.

Liga-Qualifikation NLA/NLB (best of 5). Stand: 0:1.

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema