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Auf dem Weg der Versöhnung

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Untertitel: Konflikt in der Pfarrei Schmitten

Autor: Von ANTON JUNGO

«Unser Bischof Bernard Genoud und unser Bischofsvikar Kurt Stulz haben den Pfarreirat, die Seelsorgeratspräsidentin und den Pfarrer zu mehreren Gesprächen im Ordinariat empfangen. Unser Ziel war es, einen Weg zu finden, wie wir weiterhin, gemeinsam, zusammenarbeiten können», heisst es in der Mitteilung an die Pfarreibürgerinnen und -bürger. Es wird festgehalten, dass ein Kompromiss zur Schlichtung des Konfliktes gefunden wurde und versucht werde, einander gegenseitig neu zu vertrauen.

«Wir sind froh, dass alle Beteiligten Kompromissbereitschaft zeigen, und hoffen, dass die Wunden bald heilen werden. Dies ist ein langer und schwieriger Prozess. Wir bitten euch alle, uns im Gebet zu begleiten», schliesst die von Francis Ducret, Pfarrer, Martha Baeriswyl, Pfarreipräsidentin, und Ruth Rumo-Schaller, Seelsorgeratspräsidentin, unterzeichnete Mitteilung.
Bischof Bernard Genoud zeigt sich erfreut darüber, dass sich eine Lösung des Konflikts abzeichnet, und hält seinerseits in einer Mitteilung fest: «Ich danke eurem Pfarrer und euren zwei Präsidentinnen für ihr Engagement im Dienste der Wahrheit und des Verzeihens. Ich bin ihnen zu Dank verpflichtet, dass sie es angenommen haben, das erneute Vertrauen aufzubauen durch die Hoffnung und den Glauben an Jesus Christus…» Er betont: «Allein die Versöhnung wird ihnen den Frieden und die Freude schenken, ihren kirchlichen Dienst fortzusetzen.»
Der Konflikt in der Pfarrei Schmitten war Ende Oktober an die Öffentlichkeit gelangt, als eine Gruppe besorgte Pfarreibürger zu einem Diskussionsabend eingeladen hatte (vgl. FN vom 4. und 10. November).

Zwei
Konfliktherde

In einem offenen Brief in der Dezember-Ausgabe des Pfarrblatts tat der Pfarreirat schon einen Schritt zur Versöhnung. Er entschuldigte sich beim Sigristen für Polemiken, die um dessen Person entstanden waren und sprach ihm das volle Vertrauen aus. Er wies aber auch darauf hin, dass nicht der Pfarreirat «die üblen Verdächtigungen» an die Öffentlichkeit getragen hatte.

Wie aus der öffentlichen Bekanntmachung in den Gottesdiensten vom Wochenende angezeigt wurde, soll nun auch der Konflikt zwischen Pfarrer/Seelsorgeratspräsidentin und Pfarreirat gelöst werden. Im Zentrum dieses Konflikts ging es um die Anstellung einer Jugendarbeiterin.
In der Zwischenzeit hatte Renate Zosso ihre Demission als Pfarreirätin eingereicht. Die Ergänzungswahl ist gemäss Amtsblatt auf den 27. Februar 2005 angesetzt.

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