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Auf der Strasse statt am runden Tisch

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Es hat mich nicht verwundert, als ich im Radio von der Demonstration der jungen Leute von St. Michael in Freiburg hörte. Als Mutter zweier Töchter, die diese Schule besuch(t)en, erlebe ich seit Jahren hautnah mit, wie dort über die Köpfe der Beteiligten hinweg entschieden wird. Seien es stundenplantechnische Fragen, die Busanschlüsse nicht mehr gewähren, oder Mittagspausen, die sich dank ihrer Kürze bestenfalls noch als «Fresspausen» eignen, seien es Massnahmen, um dem gefürchteten Schwänzen beizukommen oder Sporttage, wo zum Teil neben den Bedürfnissen vorbeigeplant wird: Immer stehen fertige Verordnungen bereit, deren pädagogische Qualität sehr oft zu wünschen übrig lässt. Wohl werden ab und an Umfragen bei den Beteiligten durchgeführt, aber was nützen diese, wenn vorher nicht richtig informiert wird, wozu sie dienen sollen, und wenn deren Ergebnisse, zu Massnahmen verarbeitet, so kurz vor den Sommerferien bekannt gegeben werden, dass niemand mehr sich wehren kann?

Einmal gefällte Entscheide sollen wohl akzepiert werden, wie das der Rektor von St. Michael in den Freiburger Nachrichten fordert, fragt sich nur, wie die Entscheide zustande kommen. Es wäre an diesem Kollegium wirklich an der Zeit, dass man einen echten Dialog mit den Schülerinnen und Schülern anstrebt, so, wie das auf Primarschulstufe schon seit langer Zeit und nun auch an den Orientierungsschulen versucht wird.

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