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Aus Mist Strom machen – geht das?

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Im Energiepark, einer Biogasanlage, die sich in Düdingen befindet, macht Groupe  E Greenwatt auf eine besondere Art Strom, nämlich aus Mist. Das funktioniert so: Die Bauern kommen mit dem Traktor samt Anhänger und bringen den Mist zu den Lagerhallen, auch Hangare genannt. Sie leeren ihn in verschiedenen Mistabteilungen aus: In eine Abteilung kommt der Kuhmist, in eine andere Abteilung kommt der Hühnermist und so weiter. Im Mist drin sind Strohreste, Bakterien und Kot. Er kann vom Huhn, von der Kuh, vom Pferd oder vom Schwein sein. Die Bauern bringen auch Gülle, die in einem unterirdischen Tank gelagert wird. Falsch gelieferte grüne Kaffeebohnen, Kaffeesatz, Milchzucker und die gelieferte Gülle werden als Materien zum Mist dazugegeben. Diese Mischung wird dann in einen «XXL-Kuhmagen» gepumpt.

Der «XXL-Kuhmagen»

Der sogenannte «XXL-Kuhmagen» ist wie ein grosses, rundes Silo, das mehrere Rührwerke enthält. Es sieht folgendermassen aus: grün und mit einer grossen Kuppel ausgestattet. Man muss den «Kuhmagen» alle zwei Stunden «füttern», damit das Biogas entsteht. Das Biogas ist ein natürliches Gas. Konkret entsteht das Biogas so: Der Teleskop­lader transportiert den Mist und die Materien in einen Trichter. Dort werden sie gehäckselt und im Zweistundentakt in den «XXL-Kuhmagen» transportiert. In diesem «Magen» befinden sich Bakterien, genauer gesagt Methanbakterien. Man muss von den Materien jeweils gleich viel reintun. Der Mist und die Materien werden bis auf 40  Grad aufgeheizt, damit die Methanbakterien schneller arbeiten. Die Methanbakterien verarbeiten den Mist und die Materien zu Biogas. Und der Mist wandert von «Kuhmagen» zu «Kuhmagen». Das dauert etwa 50  Tage.

Von Biogas zu Strom

Das Biogas sammelt sich oben in der Kuppel des «Kuhmagens» an. Durch ein Rohr wird es in einen grossen Motor geleitet. Dieser Motor ist etwa fünf Meter lang und zwei Meter hoch. Er steht in einem lärmsicheren Raum, weil er nicht gerade leise ist. Der grosse und lärmige Motor verbrennt das Biogas. Durch die Verbrennung wird ein Generator angetrieben, der dann letztlich Strom herstellt. Der hergestellte Strom kann übrigens 1000 Häuser versorgen. Der Energiepark gehört zu Groupe  E Greenwatt.

Aus zehn Tonnen Mist bleiben nach dem Prozess neun Tonnen übrig, die dann von Bauern abgeholt werden. Sie düngen damit ihre Felder. Aus diesem Rest kann man kein Biogas mehr gewinnen. Könnte man es doch, würde das heissen, dass man die Masse während den 50  Tagen im Silo zu wenig stark durchgerührt hat.

Sie lesen eine Sonderseite mit Artikeln von Schülerinnen und Schülern, die für die FN als Reporter im Einsatz standen. Im Rahmen des Projekts «Zeitung in der Schule» schreiben rund 750 Kinder aus 24 Deutschfreiburger Primarschulen nebst einer Klasse aus der Sonderschule Les Buissonnets Zeitungsartikel. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit der FN mit drei Wirtschaftspartnern und dem deutschen Bildungsinstitut IZOP.

Heute:

Die Alterswiler 7H empfing Jäger Andreas Allemann. Die Schmittner 7H A besichtigte die Düdinger Biogasanlage.

cz

Zisch

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