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Ausbau der «Spange» hat es schwer

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Die Verbindung zwischen Matran und Payerne ist eine viel befahrene Strasse. Die Schätzungen über das Aufkommen bewegen sich zwischen 10 000 und 14 000 Fahrzeugen. Die Strasse ist zwar eine Spange zwischen den beiden Autobahnen, die durch den Kanton führen, vom Status her aber nur eine einfache Kantonsstrasse. Dies brachte Daniel Gander (SVP, Freiburg) und Charles Brönnimann (SVP, Onnens) dazu, ein Postulat einzureichen, in welchem sie eine Aufwertung der Strasse verlangen. Dies mit der Absicht, die Strasse zu verbreitern und Umfahrungen zu bauen.

Brönnimann forderte die Politik auf, etwas zu unternehmen. «Es ist höchste Zeit, Prioritäten zu setzen. Der Verkehr wächst, aber die Strasse ist noch immer dieselbe.» Die Folgen merke er selbst, wenn er mit seinem Traktor auf dieser Strasse fahre. Da blockiere er den ganzen Verkehr. «Sie hupen und sind nett zu mir.» Der Staatsrat, so der Auftrag, soll einen Bericht erarbeiten.

Umfahrung tut Not

Brönnimann fand Unterstützung auf der politischen Gegenseite. David Bonny (SP, Prez-vers-Noréaz) erklärte seinen Ratskollegen, dass er an dieser Strasse wohne und festgestellt habe, dass die Kinder des 900-Seelen-Dorfes nicht Velofahren können. Auch gebe es immer wieder Unfälle. Gerade erst sei auf einem Zebrastreifen eine Hundebesitzerin angefahren worden. Sie sei unverletzt geblieben, der Hund sei tot. Eine Umfahrung des Dorfes tue not. Bulle habe schliesslich auch eine erhalten.

Jean-Daniel Wicht (FDP) parierte, dass sich durch seine Wohngemeinde Givisiez auch 25 000 Fahrzeuge quälen und dass die Kinder dort auch nicht Velofahren können. Der Staatsrat argumentierte in seiner Antwort, dass er beim Bund immer wieder in der Sache vorstellig werde. Durch die Ablehnung der Preiserhöhung für die Vignette hätten es Ausbaupläne schwieriger, da für die Erweiterung des Nationalstrassennetzes das Geld fehle. Ausserdem, so beschwichtigte Staatsrat Maurice Ropraz (FDP) die Anwesenden, laufen verschiedene Planungen und Studien. Da brauche es einen zusätzlichen Bericht gar nicht.

Die Unterstützung für den Vorstoss reichte nicht, nur 24 Grossräte waren für eine Weiterleitung, 39 dagegen, drei enthielten sich der Stimme. fca

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