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Ausserhalb der Zentren: «Kommt nach dem Lädelisterben das Dörflisterben?»

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Der Frage, ob man die Schliessung von Poststellen und Dorfläden einfach als wirtschaftliche Realität akzeptieren müsse oder ob dies ein Alarmzeichen sei, widmete die CVP Sense am Mittwoch einen Diskussionsabend. In die Aula des OS-Zentrums Wünnewil kamen etwa 50 vorwiegend ältere Personen. Bruno Boschung, Präsident der CVP Sense und Grossrat, stellte zu Beginn eine provokative Frage: «Kommt nach dem Lädeli- das Dörflisterben?» Er malte ein düsteres Bild des Ist-Zustandes: Die bestehenden Tendenzen – wenig Dorfläden, schlechte ÖV-Verbindungen, zu wenig Hausärzte – würden dazu führen, dass es im Sensebezirk bald nur noch Schlafdörfer gebe. Der Abend handelte denn auch von all diesen Themen und von der raumplanerischen Frage, ob es nicht sinnvoll wäre, dezentral Industriezonen zu schaffen, um die Verkehrs- und Pendlerströme in die Zentren zu verringern.

Der Frage, wie sich Gewerbetreibende und Detaillisten in den Dörfern behaupten können, wurde mit einem positiven Beispiel begegnet: Metzgermeister Gilbert Lehmann aus Überstorf. Von Boschung auf sein Erfolgsrezept angesprochen, nannte er die Flexibilität, um gegen die Grossverteiler bestehen zu können: «Wir sind ein Familienbetrieb und können einen 24-Stunden-Service anbieten.» Das klare Fazit des Abends war aber, dass es nichts bringt, über sterbende Dorfläden zu klagen, solange die Leute nicht dort einkaufen gehen. hpa

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