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Avenches Tattoo strebt nach Höherem

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Während drei Tagen und fünf Vorstellungen werden vom 3. bis 5. September 500 Musiker das Publikum in der Römerarena von Avenches mit schottischen Dudelsack-Weisen, Tanzeinlagen und bunten Uniformen unterhalten. Das Avenches Tattoo wartet dieses Jahr mit Marschmusikformationen aus Grossbritannien, Frankreich, Holland und der Schweiz auf. Direktor Michel Doleires hob bei der Präsentation des Programms gestern die Blasmusik der Kavallerie der französischen Republikanischen Garde als Höhepunkte hervor. Ihre 30 Pferde werden im Nationalgestüt untergebracht.

«Transport und Unterbringung sind eine Herausforderung an die Logistik», so Doleires. Das Spiel der Welsh Guards ist die vierte der fünf Gardeeinheiten der britischen Königin, die nach Avenches kommen. Die Tanzshow der in Deutschland stationierten US-Truppen, eine Polizeimusik aus Weissrussland und das einheimische Majesticks Drum Corps runden das Angebot ab. Den Abschluss bildet der Auftritt der vereinigten Dudelsackpfeifer und Trommler aus der Schweiz, Schottland und Nordirland unter der Leitung einer Tambourmajor-Weltmeisterin.

Die 2000 Jahre alte römische Arena in Avenches fasst 5000 Sitzplätze. Wie im Vorjahr erwartet Doleires rund 20 000 Zuschauer. Neben dem traditionellen Tattoo-Publikum aus der Militärmusik- und Keltenszene will Doleires auch vermehrt Familien ansprechen. Dafür gibt es spezielle Familienpakete. Erfahrungsgemäss kommen laut Doleires drei Viertel der Besucher aus der Romandie, ein Viertel stammt aus der Deutschschweiz.

Wallis-Tag in Avenches

Eine Besonderheit dieses Jahr ist der Auftritt des Gastkantons Wallis am Avenches Tattoo am Sonntag, 6. September. Doleires erklärt die Wahl des Gastkantons mit dem 200-Jahr-Jubiläum des Beitritts des Wallis in die Eidgenossenschaft, «oder der Annexion der Ausserschweiz durch das Wallis, wie die Walliser das sehen», scherzte der Direktor.

Vorgesehen sind Auftritte einer Blasmusik, einer Trachtengruppe, eines Alphornquartetts und einer Fasnachtsgruppe. Der Höhepunkt des Walliser Auftritts in Avenches ist der «Tag der Königinnen», an dem sich zwölf Eringerkühe an einem Schaukampf messen werden, nach den traditionellen Regeln des Wettkampfs in Aproz, wie die Organisatoren betonen. Die Kühe müssen extra von den Alpweiden heruntergeholt werden für den Auftritt. Dafür winkt jedem Halter ein Preis. Auch dieser Programmpunkt sei allerdings mit grossem administrativem und technischem Aufwand verbunden, betonte Doleires.

Allianz zweier Tattoos

Avenches Tattoo-Direktor Michel Doleires und der Chef des Edinburgh Military Tattoo, David Allfray, präsentierten gestern auch eine Allianz ihrer beiden Anlässe (siehe Kasten). Damit soll namentlich das Engagement von Bands aus Übersee vereinfacht werden. Auch in anderen Bereichen könnten sie einander zur Hand gehen, sagten die beiden Direktoren.

Tattoo-Allianz: Zwei Anlässe suchen gemeinsam nach Bands

W ir können mit dieser Allianz unsere Zukunft sichern. Wir können gemeinsam Bands aus Übersee verpflichten», so Direktor Michel Doleires. Für 2016 haben die Tattoos von Avenches und Edinburgh die Musik der neuseeländischen Armee im Visier, die Verhandlungen laufen aber noch. Da die Nachfrage nach Bands steige, deren Zahl aufgrund von Sparmassnahmen in den Armeen aber sinke, sei die Zusammenarbeit bei der Rekrutierung wichtig, betonte David Allfray. Auch für die Künstler hat die Allianz Vorteile: Avenches findet in der Woche nach Edinburgh statt. Für die weit gereisten Künstler sind die Standorte einen Katzensprung voneinander entfernt, sie können die Auftritte verbinden. «Diese Form der Zusammenarbeit ist für uns eine Premiere», so Allfray. Das vor rund 70 Jahren lancierte Edinburgh Tattoo ist die Urmutter der Tattooszene. Es wird von 220 000 Zuschauern vor Ort und über 100 Millionen im Fernsehen verfolgt. Gruppen aus 49 Ländern traten bisher in der schottischen Hauptstadt auf. fca

Tattoo-Allianz: Zwei Anlässe suchen gemeinsam nach Bands

„Wir können mit dieser Allianz unsere Zukunft sichern. Wir können gemeinsam Bands aus Übersee verpflichten“, so Direktor Michel Doleires. Für 2016 haben die Tattoos von Avenches und Edinburgh die Musik der neuseeländischen Armee im Visier, die Verhandungen laufen aber noch. Da die Nachfrage nach Bands steige, deren Zahl aufgrund von Sparmassnahmen in den Armeen aber sinke, sei die Zusammenarbeit bei der Rekrutierung wichtig, betonte David Allfray. Auch für die Künstler hat die Allianz Vorteile, denn Avenches findet eine Woche nach Edinburgh statt, für die weit gereisten Künstler sind die beiden Standorte einen Katzensprung entfernt, sie können zwei Auftritte miteinander verbunden. «Dieses Modell der Zusammenarbeit ist für uns eine Premiere», betonte Allfrey. Das vor rund 70 Jahren lancierte Edinburgh Tattoo ist die Urmutter der heutigen Tattooszene und war mitverantwortlich für die Lancierung des Basel Tattoo. fca

 

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