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Bauprojekt für betreutes Wohnen auf die lange Bank geschoben

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Autor: REGula Saner

Marly Vollumfänglich Ja sagten die Generalräte von Marly einzig zur Auflösung des Verkehrsverbundes Cutaf und zum Einbürgerungsreglement, welches dem revidierten kantonalen Recht angepasst wurde.

Vorerst keinen Entscheid fällte das Parlament hingegen zum Bauprojekt «Pré Zurthanen» für betreutes Wohnen im Alter. Konkret wäre es darum gegangen, der Pensionskasse des Staatspersonals als Investor ein Überbaurecht zu gewähren. «Marly Voix», CVP und SVP verlangten indes die Vertagung des Traktandums auf den Herbst. Sie argumentierten, beim aktuellen Stand der Arbeiten seien die finanziellen und sozialen Auswirkungen des Projekts für die Gemeinde nicht ersichtlich. Dieser Meinung war auch die FiKo.

Vertrauen reicht nicht

Der Gemeinderat versuchte vergeblich einen Aufschub des Geschäftes zu verhindern. «Es ist noch offen, was das Projekt für die Gemeinde abwerfen soll», räumte Finanzvorsteher François Emmenegger ein. Mit der Pensionskasse habe man aber einen vertrauenswürdigen Partner. Und Vize-Syndic Pierre-Alain Cuennet gab zu bedenken: «Ohne Überbaurrecht kein Architekturprojekt und somit keine Grundlage für die Berechnung des finanziellen Nutzens für die Gemeinde.» Der Generalrat entschied sich mit 28 zu 16 Stimmen dennoch für eine Verschiebung des Geschäfts.

Nur zum Teil gutgeheissen hat der Generalrat zudem die Finanzierung der verkehrstechnischen Erschliessung der Route des Ecoles, wo Aldi und Lidl bauen wollen. Er hat nur jenen Massnahmen in der Höhe von 376 000 Franken zugestimmt, für welche die beiden Discounter aufkommen werden. Kein grünes Licht gab er für die Massnahmen, welche zu Lasten der Gemeinde gehen würden, welche der Gemeinderat mit 174 000 Franken veranschlagte. Der Generalrat war nicht bereit, die Katze im Sack zu kaufen, solange noch nicht klar sei, ob sich der OS-Verband oder andere Anrainer engagieren würden.

Syndic Jean-Pierre Helbling teilte schliesslich mit, dass die Gemeinde das kantonale Laboratorium und das Veterinäramt kontaktiert habe, weil diese möglicherweise Interesse an den Lokalitäten der ehemaligen «Cosmital» haben könnten.

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