Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Bauzonen bleiben weitgehend erhalten

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

700 Seiten umfasst der gestern vorgestellte Richtplan der Freiburger Regierung. Diese stützt sich auf das Szenario eines Bevölkerungswachstums auf 450 000 Einwohner bis Mitte des Jahrhunderts. «Diese Einwohner brauchen Platz zum Wohnen, Arbeiten und sich Bewegen», sagte Bau- und Raumplanungsdirektor Jean-François Steiert an der gestrigen Medienkonferenz.

Der Richtplan zeigt auf, wie der Kanton diese Herausforderung bewältigen will. Er setzt den Schwerpunkt auf die Entwicklung des Kantonszentrums und der Regionalzentren und damit auf Gegenden mit guter öffentlicher Verkehrs­erschliessung. Nebst Grossfreiburg sind damit Düdingen, Murten, Estavayer, Châtel-St-Denis, Bulle und Romont gemeint.

Der kantonale Richtplan setzt den Willen des Schweizer und Freiburger Stimmvolks um, zum Schutz des natürlichen Raums vermehrt auf verdichtetes Bauen in bestehenden Siedlungsgebieten zu setzen. Nach der Volksabstimmung 2013 hatte der Bund ein Moratorium für neue Bauzonen bestimmt. Dieses soll mit dem neuen Richtplan aufgehoben werden; der Staatsrat erwartet eine Genehmigung durch den Bundesrat bis Frühling 2019. Gemäss Jean-François Steiert ist bei den Bauzonen keine massive Auszonung nötig. Die Gemeinden hätten überdimensionierte Bauzonen in den letzten Jahren zum grossen Teil bereits ausgezont. Für die Hälfte der Gemeinden werden sogar wieder begrenzte Erweiterungen der Bauzonen möglich.

In Arbeitszonen verfügt der Kanton über genügend Flächen, allerdings sind diese nicht immer günstig platziert. Auch dies soll mit Annahme des Plans korrigiert werden.

Neu zum Richtplan gehören 60 Blätter von vorrangigen Projekten, die bereits aufgeworfen sind und während der Geltungsdauer des Richtplans realisiert werden könnten.

Der See- und der Sensebezirk sind unter den 60 Projektblättern des Richtplans mit mehreren klar beschriebenen Projekten vertreten. Im Sensebezirk etwa durch den strategischen Sektor «Birch und Bahnhof» sowie die Umfahrungs- und die Verbindungsstrasse Birch–Luggiwil in Düdingen. Im Seebezirk sind es zum Beispiel der strategische Sektor «Löwenberg», die ARA Murten oder das Gewächshausprojekt im Grossen Moos.

uh/ak

 

Berichte Seiten 6 und 7

Mehr zum Thema