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Beethoven und Hayoz

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Zum ersten Mal seit seiner Gründung 2009 arbeitet das Freiburger Kammerorchester in der Saison 2015/16 mit Freiburger Komponisten zusammen. Am Konzert von morgen steht die Komposition «stay connected» des Tafersners Benedikt Hayoz auf dem Programm.

Bruchstückhafte Existenz

«Vor einem Jahr ist Dirigent Laurent Gendre auf mich zugekommen, um mich nach einer Komposition zu fragen», erzählt Benedikt Hayoz. «Mir ist sofort ein Stück eingefallen, das bis anhin nur bruchstückhaft existiert hatte.» Ursprünglich hätte er es für ein deutsches Jugendorchester komponiert, welches aber nicht über die nötige Besetzung verfügte. Umso erfreulicher sei es, dass es nun zu seiner Vollendung finde, und das erst noch in seiner Heimatstadt. «Das ist immer etwas Spezielles.» Es sei aber auch eine besondere Herausforderung: «Es ist etwas völlig anderes als die Rocksinfonie mit Gustav.» Für viele höre es sich wohl ungewohnt an.

Als Inspiration dienten Hayoz Verbindungen: «Wir setzen uns ständig mit anderen Menschen auseinander. Das kann positiv sein, wir können uns dadurch aber auch selbst verlieren.» Übertragen auf die Musik heisse das: «Zuerst spielt ein Musiker allein. Dann geht er unter in der Masse der Instrumente, so wie das Individuum in der Gesellschaft.»

 Das Freiburger Kammerorchester spielt morgen zwei Konzerte: Das Familienkonzert am Nachmittag mit dem musikalischen Märchen «Peter und der Wolf» von Sergei Prokofjew und das abendfüllende Programm, das durch die siebte Sinfonie von Beethoven und «stay connected» von Benedikt Hayoz ergänzt wird.

Equilibre,Freiburg. So., 1. Mai, 15 und 17 Uhr.

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