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Begegnung mit dem Fehlerteufel

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Freiburg Rolf Leiser aus Muntelier ist gelernter Schriftsetzer und arbeitete lange in der grafischen Branche. Parallel zu seiner beruflichen Tätigkeit eignete er sich in Kursen und autodidaktisch die Kunst des Steinhauens an. In seinen Skulpturen verbindet er seine beiden Leidenschaften, indem er Fachausdrücke aus der grafischen Branche als fantasievolle Figuren in Stein meisselt.

Über 30 Skulpturen zeigt der Künstler jetzt im Gutenberg-Museum Freiburg. Darunter finden sich etwa die «Fussnote», der «Bleiwurm» oder der «Druckfehlerteufel». Letzterer besteht aus einem 900 Millionen Jahre alten schwarzen Schwedischen Basalt. Oft ist es ein Stein, der Leiser erst zu seinen Skulpturen inspiriert. Manchmal existiere auch zuerst die Idee und er suche gezielt nach einem passenden Stein, so Leiser.

So entstanden in den vergangenen Jahren über 150 Skulpturen. Leiser selbst nennt sie «Tischmodelle»: Da sie nur rund 40 Zentimeter hoch seien, liessen sie sich gut auf einem Tisch aufstellen. Seit seiner Pensionierung ist die Bildhauerei die Hauptaktivität des 67-Jährigen, der täglich in seinem Atelier arbeitet.

Die Ausstellung «Typografie in Stein» begeistert sicher Fachleute aus der grafischen Branche, die ein ihnen geläufiges Fachvokabular auf neue Weise entdecken. Aber auch alle anderen Besucherinnen und Besucher kommen auf ihre Kosten, denn jedes Werk ist mit einer ausführlichen Erklärung versehen. So ist Leisers Ausstellung zugleich eine Hommage an den Beruf des Schriftsetzers, den es heute, da Texte längst nicht mehr aus einzelnen Bleibuchstaben gesetzt werden, nicht mehr gibt. cs

Gutenberg-Museum, Liebfrauenplatz 16, Freiburg. Bis zum 28. Februar. Mi., Fr. und Sa. 11 bis 18 Uhr, Do. 11 bis 20 Uhr, So. 10 bis 17 Uhr. Heute Samstag, den 29. Januar, führt Rolf Leiser persönlich durch die Ausstellung (14 bis 18 Uhr).

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