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Beitrag für Spielgruppe

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Beitrag für Spielgruppe

Gemeindeversammlung St. Ursen

Die Gemeinde St. Ursen wird sich im nächsten Jahr mit 6800 Franken an der privaten Spielgruppe beteiligen. Die Bürgerinnen und Bürger haben einen entsprechenden Änderungsantrag zum Budget 2004 angenommen.

Von IMELDA RUFFIEUX

Es sei dieses Mal sehr harzig gewesen, das Budget auszuarbeiten, erklärte Ammann Norbert Würms vor 90 Bürgern. «Wir haben keine Reserven im Budget, jeder musste Federn lassen und man hat dort Abstriche gemacht, wo es möglich war.» Bei Einnahmen und Ausgaben von rund 3,8 Mio. Franken sah der Voranschlag für die Laufende Rechnung einen Mehraufwand von 26 450 Franken vor. Dieses Defizit fiel dann um 5000 Franken höher aus, da aus den Kreisen des Elternvereins ein Antrag eingebracht wurde.

Von 1800 auf 6800 Franken

Bisher unterstützte die Gemeinde die seit 14 Jahren bestehende Spielgruppe mit 1800 Franken, was der Lokalmiete entspricht. Neu soll die Gemeinde ab dem Schuljahr 2004/05 einen Basisbetrag pro Kind zahlen: 300 Franken für das erste Jahr und 600 Franken für das zweite Spielgruppenjahr. Für 2004 entspricht ergibt dies 5000 Franken. Ausserdem sollte ein Ausführungsreglement ausgearbeitet werden.

Die Behörden hatten das Anliegen bereits früher geprüft und abgelehnt: Einerseits beteiligen sich andere Gemeinden auch nur an der Raummiete. Andererseits wollte man nicht einen Pauschalbetrag zahlen, wie der Ammann ausführte. Da, wo es nötig sei, werde die Türe sicher nicht zugeschlagen, aber man wolle das Geld angesichts des engen Budgets nicht einfach so verteilen.
In der regen Diskussion meldeten sich einige Eltern zu Wort. Sie unterstrichen das ehrenamtliche Engagement der Spielgruppenleiterin und betonten die Bedeutung der Spielgruppe für die Entwicklung des Kindes. Ein Bürger rechnete vor, dass der Gemeindebeitrag netto gar nicht so hoch wäre, da die Beiträge für Spielgruppen in der Steuererklärung abgezogen werden können und sich somit für die Gemeinde tiefere Steuereinnahmen ergeben.
Andernorts übernehme der Elternverein einen Teil der Kosten und verschaffe sich mit Aktionen ein finanzielles Polster, erklärte der Ammann. «Die Arbeit der Spielgruppenleiterin wird anerkannt. Wir sind aber der Meinung, dass die finanzielle Verantwortung nicht abgewälzt werden darf.» Das vorgegebene Budget 2004 wurde schliesslich abgelehnt; der Antrag für die Spielgruppe mit 47 zu 28 angenommen. Die Investitionsrechnung sieht 1,63 Mio. Netto-Investitionen vor. Die Versammlung genehmigte einen Kredit von 40 000 Franken für eine Kanal-Sanierung beim Schulhaus und die neuen Statuten für das Alters- und Pflegeheim Sense-Mittelland.
Ehrungen

Die Gemeindeversammlung verabschiedete Georges Marro, der 25 Jahre lang pflichtbewusst das Amt des Brunnenmeisters ausgeübt hat. Ausserdem wurden verdiente Sportler für ihre Leistungen geehrt. Die Behinderten-Sportlerin Tamara Vaucher hat an unzähligen Schwimmwettbewerben vordeste Plätze belegt. Treffsicher zeigten sich auch die vier Schützen Heribert Andrey, Pascal Chambettaz, Adrian Jungo und Marc Andrey. Sie alle wurden mit Applaus und einem Gutschein geehrt. im

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