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Bessere Vertretung für Hörbehinderte

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Seit Jahren sind Bemühungen im Gang, neben dem Hörbehindertenverein Deutschfreiburg auch im welschen Kantonsteil einen entsprechenden Verein zu gründen. Im Bewusstsein, dass eine Abdeckung über das ganze Kantonsgebiet wichtig ist, um Anliegen der Hörbehinderten bei den Politikern durchzubringen, hat der Hörbehinderten-Verein Deutschfreiburg Schritte unternommen und Interessierte zusammengeführt.

Die Gründung eines eigenen welschen Vereins scheint sich nun langsam zu konkretisieren. Nächste Woche findet eine Organisationssitzung statt. Dies wurde an der vor einer Woche in Plaffeien durchgeführten Generalversammlung bekannt gegeben.
Vertreter des Hörbehindertenvereins Deutschfreiburg machen bereits seit der Gründung der «Interessengemeinschaft Gehörlose und Hörbehinderte im Kanton Bern»(IGGH) mit. Nun hat die IGGH eine Namenserweiterung beschlossen, die auch Deutschfreiburg miteinschliesst. Damit ist diese IG nun legitimiert, beratend und politisch im Kanton Freiburg tätig zu sein.

Hörbehindertengerechte Ausrüstung öffentlicher Gebäude

Der Hörbehindertenverein Deutschfreiburg setzt sich seit Jahren für hörbehindertengerechte Ausrüstung in den öffentlichen Gebäuden ein. Besonderes Augenmerk wird auf die Einrichtung und den Betrieb gut funktionierender Höranlagen in Kirchen sowie Pfarrei- und Gemeindesälen gelegt.

Diese Bemühungen werden durch Beratung und direkte Kontakte fortgesetzt. Dazu schafft der Verein auch neue Messgeräte an. Wie Präsident Leander Heldner in seinem Jahresbericht feststellen durfte, sind 1999 verschiedene Bauten mit Höranlagen ausgerüstet worden, so auch die Mehrzweckhalle Plasselb.
Auf Grund der Tatsache, dass öffentliche Bauten behindertengerecht eingerichtet werden müssen, und dies nicht bloss für Gehbehinderte, hat der Verein sich im Vorjahr an den zuständigen Staatsrat gewandt, was allerdings wenig fruchtete.
Dank einem Postulat der Grossräte Ursula Krattinger und Josef Vaucher ist das Problem nun auf politischer Ebene thematisiert. Zudem ist der Verein seit letztem Jahr in der Freiburger Kommission baulicher Barrieren vertreten.

Informatikkurs für Hörbehinderte:
Hilfe zur Selbsthilfe

Neben der Öffentlichkeits- und der Lobby-Arbeit kommt der Verein mit verschiedenen Anlässen auch den Bedürfnissen der rund 100 Mitglieder entgegen. So konnte Präsident Heldner in seinem Jahresbericht bekannt geben, dass letztes Jahr zum ersten Male ein Informationskurs für Hörbehinderte durchgeführt wurde.

Alle Akustiker der Stadt Freiburg konnten für eine diesbezügliche Organisationssitzung gewonnen werden. 33 Personen hatten sich dann für den Kurs angemeldet. Für das laufende Jahr wird ein solcher Kurs im Seebezirk geplant.
Der Absehkurs für Hörbehinderte bildete einen weiteren Schwerpunkt der Tätigkeit im vergangenen Jahr. Zudem konnte der Verein die Anliegen von Menschen mit einer Hörbehinderung den Delegierten der Ökumenischen Behindertenseelsorge Deutschfreiburgs vortragen. – Die rege Tätigkeit des Vereins spiegelt sich auch in der Jahresrechnung wieder, welche wie im Vorjahr mit einem Ausgabenüberschuss abschliesst. Das an der GV in Plaffeien verabschiedete Jahresprogramm 2000 ist wiederum vielversprechend.

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