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Bleihaltige Munition ist kein Auslaufmodell

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Ich möchte zum Bericht noch ein paar für mich wichtige Ergänzungen anbringen. Für das Sport-Schiessen mit Schrott bis maximal 2,5 Millimeter auf Tontauben und den Rollhasen ist bleifreie Munition zu empfehlen, wenn die Waffe dafür geeignet ist oder wenn sie mit Stahlschrott beschossen wurde. Bei älteren Flinten und Läufen, die enger als ½ Chock sind–bei denen also die Verengung des Schrottlaufs an der Mündung entsprechend kleiner ist, sollte nicht mit Stahlschrott geschossen werden, da es sonst zu Laufblähungen führen kann. Für die Jagd auf Rehe und Raubwild ist die bleifreie Munition nicht zu empfehlen, da sie meist aus engeren Läufen als ½ Chock verschossen wird und weil vom Gesetz her Munition grösser als 2,5 Millimeter vorgeschrieben ist. Das Verhalten der Schrottgarbe ist innenballistisch anders. Für die Jagd auf Flugwild ist in den meisten Kantonen wegen dem Gewässerschutz bleihaltige Schrottmunition verboten.

 Bei den Kugelpatronen gibt es mittlerweile sehr gute Produkte auf dem Markt, die aus den meisten Kugelläufen sehr präzise schiessen. Anzumerken ist aber gemäss Studien in Fachzeitschriften, dass die Tötungswirkung bei bleifreien Geschossen nicht immer befriedigend ist und die Fluchtstrecken des beschossenen Wildes um zirka einen Drittel länger sind. Die Hintergrundgefährdung bei bleifreier Munition ist grösser, da sie zielballistisch ein anderes Abprallverhalten zeigt. Mit welcher Munition ein Jäger schiesst, ist jedem selbst überlassen. Er muss von seinem Produkt überzeugt sein, ob das bleihaltig oder bleifrei ist. Meine Überzeugung ist: Das Einzige, das jagdlich beim Wild ankommt, ist die Schrottgarbe oder die Kugel, und da kann nur das Beste gut genug sein.

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