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Bringt die Unglückszahl Glück?

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Bringt die Unglückszahl Glück?

Vielversprechendes Programm am dreizehnten «Rock oz’Arènes» in Avenches

Zum dreizehnten Mal findet dieses Jahr das Festival «Rock oz’Arènes» in Avenches statt – und fällt auf einen Freitag, den Dreizehnten. Doch mit dem hochkarätigen Programm dürfte eigentlich nicht viel schief gehen.

Von PATRICK HIRSCHI

Drei der vier Festivalabende dürften innert Kürze ausverkauft sein – diese kühn anmutende Prognose klingt realistisch, wenn man einen Blick ins diesjährige Programm wagt. Die Macher von «Rock oz’Arènes» haben sich ins Zeug gelegt und können vom 11. bis 14 August Musikliebhabern jeden Alters und jeder Couleur einige Leckerbissen anbieten.

«Habibi» statt «Je t’aime»

Der Mittwoch richtet sich traditionell an jene Festivalgänger, die Woodstock noch von Wladiwostok unterscheiden können – sprich: Rockfans der ersten Stunde. Kein Geringerer als Lou Reed, der ehemalige Sänger der Kultband «Velvet Underground», macht dem ehrwürdigen Amphitheater in Avenches seine Aufwartung. Und ebenfalls am Mittwoch tritt die legendäre Jane Birkin auf. Statt Serge Gainsbourg hat sie ein nordafrikanisches Quartett im Schlepptau, das ihre Chansons in ein arabisch-andalusisches Kleid verpacken wird – «Habibi» statt «Je t’aime».

«Massive Attack» stehen am Donnerstag auf dem Programm. Die Band aus dem englischen Bristol gilt als Trip-Hop-Urgestein. Im Vorprogramm sind die US-Pop-Rocker «The Dandy Warhols» und die Belgier «dEUS». Lange war es still um diese avantgardistische Rockband. Ihr Auftauchen in Avenches ist daher eine mittelgrosse Überraschung.

Der berüchtigte Freitag, der Dreizehnte, dürfte abertausende von Jugendlichen nicht daran hindern, in die Arena zu pilgern. Zu Gast sind die Kalifornien-Punks «The Offspring». «Wir haben schon seit 1997 versucht, diese Band für unser Festival zu buchen. Jetzt hat es endlich geklappt», freut sich Festivaldirektorin Charlotte Carrel. Umrahmt wird das Freitagsprogramm von der amerikanischen Blödel-Rock-Combo «Bloodhound Gang» und den New-Metallern «Pleymo» aus Frankreich.

Ein sehr breites stilistisches Spektrum bietet der Samstag: Der französische Chansonier Eddy Mitchell tritt ebenso auf wie die US-Hip-Hopper «The Roots», der Blueser Popa Chubby und Reggae-Star Buju Banton aus Jamaika.

Auf der kleineren Casino-Bühne sind an allen vier Tagen weitere Künstler zu sehen. Sie spielen jeweils, während auf der Hauptbühne umgebaut wird. Zu hören sind unter anderem der Schweizer Rocker Ray Wilko, die japanischen Schräg-Metaller «Electric Eel Shock» und «The Mad Cowgirl Disease», eine weibliche Garage-Rockband, ebenfalls aus heimischen Landen.

Erstmals ein eigener Campingplatz

Wie Charlotte Carrel an einer Medienkonferenz am Dienstag erklärte, wurde das Gagenbudget um 100 000 Franken auf 750 000 Franken erhöht. Trotzdem sei die Programmation auch dieses Jahr wieder nicht einfach gewesen. Vor allem angloamerikanische Bands hätten zum Teil unerhörte Gagenforderungen, und die zahlreiche Festivalkonkurrenz in der Schweiz mache die Sache ebenfalls schwierig.

Das Gesamtbudget beträgt 1,9 Millionen Franken. Nachdem im letzten Jahr 31 000 Zuschauer den Weg nach Avenches fanden, rechnet man auch dieses Jahr wieder mit rund 30 000 Besuchern.

Neu wird es in diesem Jahr erstmals ein festivaleigenes Camping beim Fussballplatz geben. Die Zusammenarbeit mit dem Camping Salavaux wurde beendet, da es im letzten Jahr zu viele Besucher hatte, die die ganze Nacht durchgefeiert hatten, wie Pressesprecher Stefan Gasser bekannt gab.

«Rock oz’Arènes», Avenches, 11. bis 14. August 2004. Vorverkauf: Starticket, FNAC oder TicketCorner. Auskünfte: 026 675 44 22, info@rockozarenes.com oder www.rockozarenes.com.

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