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Bühne frei für die «Riederhalle»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: URS HAENNI

Wenn der Gemischte Chor, der Männerchor und die Seeland Singers diese Woche erstmals auf der Bühne der Mehrzweckhalle «Riederhalle» proben, so dürften die Sängerinnen und Sänger wohl erst einmal leicht erschrecken. Der Raum ist akustisch derart ausgeklügelt, dass die eigenen Singstimmen wohl so wohlklingend wie noch nie erschallen werden.

Die drei Chöre üben bereits für kommenden Samstag, wenn die Riederhalle mit einem Tag der offenen Tür für die Rieder Bevölkerung, die Vereine, Behörden und Gäste eröffnet wird.

10-jährige Geschichte

Die Geschichte der Riederhalle ist genau zehn Jahre alt. Damals erkannte man, dass der bisherige Gemeindesaal beim Schulhaus nicht rollstuhlgängig ist. Zudem meldeten die Schulen und Vereine vermehrt Raumbedarf an. 2003 begann eine Arbeitsgruppe mit der Planung, 2006 ging das Projekt von Jungarchitekten als Sieger eines Wettbewerbs hervor.

Man machte sich neben der bestehenden Turnhalle an die Arbeit. Im Dezember 2006 sprach die Gemeindeversammlung mit grossem Mehr einen Kredit über 2,4 Millionen Franken, im Juni 2008 war Spatenstich, und nun steht die Riederhalle – der Name ging aus einem Wettbewerb hervor – zur Benützung bereit.

Übrigens gerade rechtzeitig, denn mit der Einführung des zweiten Kindergartenjahres wird der bisherige Gemeindesaal vollständig von der Schule in Anspruch genommen.

Gewächshäuser als Inspiration

Der Bau erinnert von seiner Form her an Gewächshäuser, welche ja Ried und sogar die unmittelbare Umgebung der Halle prägen. Das Äussere fällt durch viel Glas und die grüne Farbe der Holzfassade auf. Vor dem Eingang steht ein 20 Meter langes Wasserbecken. Die neue Halle bildet mit der Turnhalle und den Aussenanlagen eine Einheit. So hat man bei der Turnhalle einen zusätzlichen Eingang erstellt, um über einen kurzen Weg von der einen in die andere Halle zu gelangen.

Die Riederhalle durchbricht auf den ersten Blick den Weg zum Friedhof, wohin verstorbene Rieder mit Ross und Wagen geleitet werden. Doch auf den zweiten Blick erkennt man, dass der Friedhofweg direkt durch die Haupttüre der Halle führt, und auf der Rückseite durch eine weitere Glastür wieder hinausführt. Dies mit dem Hintergedanken, dass in Ried auch Abdankungsfeiern in der neuen Halle stattfinden.

Kernstück der Riederhalle ist aber eine mobile Bühne, die je nach Bedürfnis platziert werden kann. Nebst der Akustik entspricht auch die Beleuchtung höchsten Ansprüchen.

Die Halle ist vielfältig benützbar: von Konzertbestuhlung mit über 400 Plätzen bis zur Vereinssitzung im Eingangsbereich. Gut ausgerüstet ist auch die Küche. Ein Gedanke ist, künftig einen Mittagstisch für Schüler anzubieten.

Emil oder ein Riedertreffen

Nun muss die Riederhalle nur noch mit Leben ausgefüllt werden. Dies dürfte aber ab sofort der Fall sein. Die drei Chöre, der Frauenverein werden für ihre Vereinsaktivitäten die neue Halle nutzen. Die Schule wird sie für alle klassenübergreifenden Anlässe belegen, Firmen können da ihre Versamm-lungen abhalten, der Frei-burger Gemeindeverband wird sich in Ried treffen; 1. August, Schulschlussfest, Theateraufführungen sowie Jahrzehntanlässe wie Feldschiessen, Kantonalschwingfest, Gesangsfest oder Riedertreffen können auf die neue Infrastruktur zurückgreifen.

Gemäss Gemeindepräsident Heinz Etter wird es in Ried inskünftig auch eine Kulturkommission geben, der Bernhard Oppliger, Präsident der Baukommission, vorsteht. Erste Ideen? Warum nicht einmal ein klassisches Konzert oder Emil zu Gast in Ried?

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