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Bulls erzittern sich Sieg nach klarer Führung

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Autor: Markus Rudaz

Eishockey 1. Liga Dreimal hatten die Sensler nun mit nur einem Tor Unterschied verloren. Diese Niederlagenserie zu Beginn der Meisterschaft ging denn auch nicht spurlos an den Düdingern vorüber. So begannen sie die Partie zerfahren und mit wenig Zug auf das gegnerische Tor. Kam noch hinzu, dass die Gäste aus dem Jura früh mit einem Stochertor in Führung gingen. Als aber Thalmann in Überzahl der Ausgleich gelang, schien dies den Bulls endlich den Knopf zu lösen. Bis zur ersten Drittelspause erhöhten sie mit zum Teil herrlich herausgespielten Treffern das Skore vermeintlich vorentscheidend auf 4:1, zu Beginn des Mitteldrittels gar auf 5:1. Aber statt nun dieses Momentum auszunützen, liessen es die Bulls plötzlich wieder gemächlich angehen. Die Zweikämpfe gingen wieder vermehrt verloren, hinten produzierte man zum Teil haarsträubende Fehlzuspiele und vor dem Tor war man zu wenig aggressiv.

Völlig von der Rolle

Aber alles schien nur halb so wild, denn auch zu Beginn des letzten Drittels vermochten die Gastgeber wieder auf 6:2 davonzuziehen. Der erste Saisonsieg war praktisch in der Tasche. Aber genau dieser Gedanke schien nun die Düdinger völlig zu lähmen. In Überzahl kassierten sie den dritten Gegentreffer und offerierten damit dem wieder Hoffnung schöpfenden Franches-Montagnes die Aufholjagd auf dem Silbertablett. Die Sensler verfielen wieder in ihr altes Laster: Strafen. So wanderten in der 50. Minute gleichzeitig Brügger und Mivelaz auf die Strafbank. Zwar wehrten sich die Sensler tapfer, doch kurz vor Ablauf des Doppelausschlusses mussten sie doch kapitulieren – das Anschlusstor fiel. Nun konnte das Zittern beginnen.

Weibel nicht zufrieden

Und die Einheimischen mussten schliesslich eine Portion Glück beanspruchen, als Hostettmanns Ablenker in der 58. Minute nur an den Pfosten knallte. Bulls-Trainer Peter Weibel freute sich zwar über die wichtigen drei Punkte, aber die Art und Weise, wie sein Team das Spiel beendete, war für ihn bedenklich: «Es war unglaublich, wie wir heute von einem Extrem ins andere verfielen. Wir begannen sehr schlecht, dann folgte eine ganz starke Phase, aber zum Schluss wollte wieder jeder Spieler seine eigene Nummer durchziehen. Eigentlich wollten wir mit zwei Powerplayformationen spielen, aber schliesslich liess ich die zweite Linie auf der Bank, denn es war eine Zumutung, was diese Spieler boten.»

Düdingen – Franches-Montagnes 6:5 (4:1; 1:1; 1:3)

Eishalle SenSee. 353 Zuschauer. Tore: 6. Rothenmund (Houlmann) 0:1; 13. Thalmann (Fontana, Bürgy; Ausschluss S. Loichat) 1:1; 15. Thalmann (Bürgy) 2:1; 17. Fontana (Thalmann) 3:1; 18. Brechbühl (Piemontesi) 4:1; 22. Piemontesi (Buchs) 5:1; 32. M. Loichat (Baumann, Hostettmann) 5:2; 43. Rigolet (Jamusci; Ausschluss Houlmann) 6:2; 43. Guerne (Yerly, Faivet) 6:3; 45. Hostettmann (Koller) 6:4; 52. M. Loichat (Yerly; Ausschlüsse Brügger, Mivelaz) 6:5.

Düdingen Bulls: Buchs; Rigolet, Jamusci; U. Fasel, Dorthe; Duc, Bühler; Bürgy, Fontana, Thalmann; Brügger, Brechbühl, Mivelaz; Schafer, Favetti, Piemontesi.

Franches-Montagnes: Hentzi; M. Gigon, Kommayer; Tomat, Koller; Yerly, Michel; Faivet, Guerne, S. Loichat; M. Loichat, Hostettmann, Baumann; Rothenmund, Houlmann, Braichet.

Strafen: Je 7-mal 2 Minuten gegen beide Teams.

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