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Bürokratie statt Naturschutz

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 «Pro Natura erhebt Beschwerde gegen Kiesentnahme aus dem Schwarzsee»–FN vom 14. März 2015

 Als naturverbundener Bürger und Landwirt erlaube ich mir, die Arbeit des Vorstandes von Pro Natura Freiburg infrage zu stellen. Nimmt diese Sektion ihre Aufgabe noch wahr, für eine Umwelt zu sorgen, in welcher der Mensch und die heimische Tier- und Pflanzenwelt nebeneinander Platz haben? Oder geht es Pro Natura Freiburg darum, alles zu verhindern, Machtspiele zu betreiben, Juristenfutter zu generieren und damit grosse Kosten für die Allgemeinheit zu schaffen?

Dass nach starken Gewittern Geröll aus dem Seeweidbach in den Schwarzsee gespült wird, ist ein Naturvorgang, der bereits über Jahrhunderte abläuft. Dieser Kies wurde in den vergangenen 50 Jahren regelmässig aus dem Schwarzsee genommen und als natürliche Kiesgewinnung in der Region wieder eingesetzt, um Wege zu verbessern und anderweitige gemeinwirtschaftliche Aufgaben zu erfüllen. Eine ökologisch sehr sinnvolle Massnahme, die dazu beigetragen hat, den Schwarzsee so zu erhalten, wie er von der Natur überlassen wurde. Gleichzeitig konnte damit aber auch vermieden werden, Kies über weite Distanzen zu transportieren oder auch zusätzlichen Kies aus fruchtbaren Böden auszu-beuten.

Es käme auch niemandem in den Sinn, nach grossen Unwettern Geröll und zum Teil auch Bäume liegen zu lassen und die Bevölkerung zu evakuieren.

Es ist ein wichtiges Anliegen der Gemeinde Plaffeien, der regionalen Tourismusorganisationen, aber auch der sehr grossen Mehrheit der Bevölkerung und der Touristen, Sorge zu unserem schönen Schwarzsee zu tragen und ihn so zu erhalten, wie er uns aus den letzten Jahrzehnten in Erinnerung ist. Daher darf es nicht sein, dass einige wenige Personen, die sich als Naturschützer ausgeben und sich hinter einem Gewässerschutzgesetz verstecken, Einsprache erheben und einer ganze Region Schaden zufügen.

Ich frage mich, ob für diese Personen wirklich das Wohl der Natur und der Umwelt im Vordergrund steht. Meine Feststellungen der letzten Jahre bestätigen es, dass sich die selbst ernannten Naturschützer selber gegenseitig widersprechen: Die Vogelschützer haben zum Teil ganz andere Vorstellungen von der Natur als jene, die sich um die Pflanzen kümmern, und jene, die sich für Amphibien interessieren, vertreten andere Ideen als die Pfleger von Moorgebieten.

Ich wünschte mir, dass sich die Bevölkerung, die Gesellschaft und die Naturverbände gemeinsam für eine intakte Natur einsetzen würden. Die Verantwortlichen der Umwelt- und Naturverbände bitte ich, ganzheitlicher zu denken, im Sinne von Natur, Mensch und Umwelt, und nicht nur grosse, teure und unnütze Bürokratie zu generieren.

 

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