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Campen hoch über dem Murtensee

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Bas-Vully erleben? Ich würde sagen: Ein Gläschen guten Wein trinken, ein Stück Gâteau du Vully essen und die Landschaft bewundern», sagt Françoise Guillaume den FN. Sie arbeitet in der Bäckerei Guillaume in Sugiez, die ihrem Sohn gehört. Jeden Tag spaziert sie von Praz den Seeweg entlang über Nant bis nach Sugiez, «sogar im Winter». Sie sei am See aufgewachsen und könne sich gar nicht vorstellen, woanders zu leben. Sie finde es aber auch interessant, wie sich die Landschaft völlig verändere, sobald man sich einige Kilometer vom See entferne. «Dort dominiert der Gemüsebau, und in der Ferne lässt sich der Jura erkennen.»

Ein Ort, von dem man dies gut sehen kann, ist die Spitze des Mont Vully, auf Deutsch Wistenlacher. Auf einer Höhe von 653 Metern eröffnet sich auf der einen Seite der Blick über das Seeland mit dem Bieler- und Neuenburgersee bis hin zum Jura. Auf der anderen Seite zeigen sich die Rebberge und der Murtensee, dahinter liegen das Mittelland und die Alpen. Der Aussichtspunkt ist nicht nur bei Einheimischen beliebt: Auch Fahrzeuge aus Bern, dem Tessin oder gar aus Deutschland sind hier parkiert.

«Wir kommen seit zehn Jahren jeden Sommer ein bis zwei Mal hierher», sagt Mary-Jane Monsch, die mit ihrem Mann Jean-Martin bei einem guten Buch den warmen Sommernachmittag geniesst. Das Ehepaar bleibt jeweils einige Tage auf dem Mont Vully: «Wir campen hier. Das ist sozusagen unsere Zweitresidenz», sagt sie lachend. Langweilig werde es ihnen nie: «Wir machen Spaziergänge, gehen essen, lesen oder ruhen uns aus. Und wenn die Leute der Gemeinde kommen, um die Abfälle zu leeren, plaudern wir.»

Bäume und Kuhglocken

Auch nicht zum ersten Mal auf dem Vully sind Gabi und Jürgen Pankalla. Sie kommen aus Deutschland, «zwischen Marburg und Siegen». Bei ihren regelmässigen Schweiz-Ferien ist der Zwischenstopp auf dem Vully-Gipfel ein Muss. «Es ist ein Ort, an dem ich Kraft tanken kann», sagt Jürgen Pankalla. «Das Rauschen der Bäume, das Gebimmel der Kuhglocken, ein Gläschen Wein und die wunderbare Aussicht–was will man mehr?»

Im Rahmen einer Sommerserie machen sich die FN zu Fuss auf eine Entdeckungsreise in acht Etappen rund um den Murtensee.

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