Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Cremo machte trotz gesunkener Milchmenge deutlich mehr Gewinn

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die Verantwortlichen der Cremo hatten am Mittwoch anlässlich der Generalversammlung des Unternehmens leichtes Spiel. Trotz eines starken Rückgangs der eingesammelten Milch um rund 8,4 Prozent auf neu 418 Millionen Kilogramm konnte Cremo den Umsatz fast halten. Er nahm um 2,3 Millionen auf 510 Millionen Franken ab. Cremo senkte die Betriebskosten. Am Ende des Jahres schaute ein Reingewinn von 5,1 Millionen Franken heraus. Der Überschuss war damit deutlich höher als derjenige des Vorjahres. 2012 schrieb der Milchkonzern Cremo noch lediglich ein Plus von 1,3 Millionen Franken.

Das Unternehmen versuchte, die Schwankungen bei der Ablieferung zu reduzieren. Das zeigt sich an den Statistiken: Im ersten Halbjahr lag die Abnahme deutlich unter dem Niveau von 2012, im zweiten zeitweise leicht darüber. Das Unternehmen verwertete gemäss Jahresbericht zwei Drittel der eingesammelten Milch zu Butter und Milchpulver, elf Prozent wurden zu Rahm gemacht und lediglich acht Prozent zu Trinkmilch. Der Bio-Anteil der angelieferten Milch beträgt etwa drei Prozent.

Instabiler Markt

Das Geschäftsjahr 2013 sei von einem instabilen Markt geprägt gewesen, schreibt die Cremo. Der wetterbedingte Rückgang der Milchproduktion bei steigender weltweiter Nachfrage habe die Preise in die Höhe getrieben. In der Schweiz sank die Produktion unter dem Strich um 1,6 Prozent. Und aus einem Überschuss auf dem Markt wurde zeitweise ein Mangel. Die Schweiz musste zeitweise gar Butter importieren. Doch die Lage habe sich verbessert.

Beim Produktmarketing setzte Cremo unter anderem auf den Vacherin AOC und dort auf dessen Hauptverwendungszweck: das Fondue. Drei Viertel der Produktion kommen in die Caquelons aller Welt. Dafür bietet Cremo neu Vacherin an, dem die Rinde mechanisch entfernt wurde, um einen gebrauchsfertigen Laib zu erhalten. Eine weitere Neuheit ist das Milch-Tee-Getränk Chaï Latte.

Max Stadler aus Visp wurde als Vertreter der neu übernommenen Gesellschaften Vallait und Valcrème in den Cremo-Verwaltungsrat aufgenommen. fca

Mehr zum Thema