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«Da bleibt nur ein Kopfschütteln»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

 

 Die sehr lange Industriestrasse in Bösingen befindet sich nahe der Saane und dem Naturschutzgebiet Auried. Anfang der 1980er-Jahre wurde in der Industriezone von Bösingen angefangen zu bauen. Felder und somit Lebensräume von diversen Tieren schwanden innert ein paar Jahren rasant.

Nun ist es der Mensch, der sich über die Saatkrähenkolonie und deren Lärm und angeblichen Dreck beschwert. Da bleibt mir nur ein Kopfschütteln. Auch diesen Tieren wurde ein Teil ihres Lebensraumes genommen!

Ich habe während fünf Jahren in der Industriezone, gewohnt, wo es Lärm und Abgasgestank gibt, doch ich habe mich angepasst, wie es die Tiere auch müssen. Ihnen bleibt schliesslich nichts anderes übrig. Immer mehr Lebensraum wird ihnen ohne Rücksicht genommen.

Krähen sind hochintelligente Tiere, die sich (zum Glück) nicht so rasch vertreiben lassen. Ich finde es anmassend, dass man die Tiere aus dem Industriequartier, in welchem viel Lärm und Abgas herrscht, vertreiben will. Wer lebte zuerst dort? Mensch oder Tier? Die Krähen sind, wenn es dunkel ist, ruhig, was man von gewissen Industriebetrieben nicht behaupten kann. In der Nähe der Alterswohnungen von Bösingen hat es auch eine Saatkrähenkolonie und meine Mutter, die in einer der Wohnungen lebt, beobachtet diese faszinierenden Tiere und freut sich über das bunte Treiben des gefiederten Familienverbandes. Übrigens, Eliminieren von Krähen bringt nur das Gegenteil. Sie pflanzen sich umso mehr fort. Wie clever sie doch sind.

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