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Daniel Manzatos grandiose Abschiedstour

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Hat in den Playoffs eine Abwehrquote von 98,32 Prozent: Der Freiburger Servette-Goalie Daniel Manzato.
Keystone

Genf-Servette kommt dem perfekten Playoff-Hockey derzeit sehr nahe. Sicherheit gibt ein fast unüberwindbares Bollwerk namens Daniel Manzato im Tor. Der eigentliche Notnagel wird zum Matchwinner – und geniesst.

Am 19. April schienen die Hoffnungen des Genève-Servette Hockey Clubs auf den ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte in Schall und Rauch aufzugehen. Tränenüberströmt verliess Gauthier Descloux, der Goalie-Aufsteiger dieser Saison, in der 7. Minute des vierten Playoff-Viertelfinals das Eis der Genfer Eishalle Les Vernets. Mit einem Mal stand Daniel Manzato im Rampenlicht.

Manzato ist in der Tradition herausragender Schweizer Hockey-Goalies kein grosser Name. Vier WM-Teilnahmen ohne eine Minute Eiszeit, 33 Partien in der zweitklassigen nordamerikanischen AHL, vorher 19 Einsätze in den NLA-Playoffs, 5 mit Basel, 14 mit Lugano. Im reifen Alter von 37 Jahren ist der Freiburger aber so gut wie nie zuvor. In den restlichen knapp zwei Partien des Viertelfinals gegen seinen Ausbildungsklub Freiburg-Gottéron hat er kein Gegentor kassiert, in den ersten beiden Halbfinals gegen die ZSC Lions jeweils eines.

Die typischen Playoff-Tore

Die Freude Manzatos über die guten Auftritte ist sichtbar, sein strahlendes Gesicht auch durch die Corona-Maske deutlich zu erkennen, der Playoff-Bart sowieso. Der Goalie ist ein wichtiger Grund dafür, dass die Haare weiter kräftig spriessen können. Manzato gibt die Blumen gleich an seine Mitspieler weiter. «Der ZSC ist eine sehr gute Mannschaft. Da muss die ganze Verteidigung sehr, sehr konzentriert arbeiten», betont er. «Und auch unsere Stürmer machen eine gute Arbeit. Sie schiessen nicht für nichts, sondern suchen immer den freien Mann.»

Die Worte sind nicht als Spitze gegen die Zürcher gemeint, aber sie bringen perfekt auf den Punkt, was die Genfer besser machen. Am Dienstag gab der ZSC zehn Schüsse mehr auf das gegnerische Tor ab (36:26), dennoch war er beim 1:4 chancenlos. Auch ZSC-Captain Patrick Geering erkannte den Grund für die Niederlage. «Servette ist sehr effizient um unser Tor herum. Sie schiessen mit Abprallern und Ablenkern die typischen Playoff-Tore, die uns nicht gelingen», stellte der routinierte Verteidiger fest und klang dabei etwas ratlos.

«Profitieren und genissen»

So etwas setzt sich auch in den Köpfen fest. Auf der anderen Seite geht Manzato fast schon über Wasser. Er strahlt eine immense Ruhe aus und weist nach knapp vier Playoffspielen die sensationelle Abwehrquote von 98,32 Prozent auf. Mit Respektabstand folgt an zweiter Stelle sein ZSC-Antipode Ludovic Waeber (94,02 Prozent), wie Manzato ein Freiburger. Das Erfolgsgeheimnis? «Ich versuche, mich auf meine Leistung zu konzentrieren», erklärt Manzato. «Auf ein Maximum an Qualität in meinen Aktionen, nicht auf Gegentore oder Niederlagen.» Und vielleicht das Wichtigste: «Profitieren und geniessen.» Er lacht laut: «Schliesslich bin ich dem Ende meiner Karriere sicher näher als dem Anfang. Aber ich kann immer noch jeden Tag etwas Neues lernen. Das ist meine Leidenschaft.»

Seinen Beitrag leistet auch der verletzte Descloux. «Sehr enttäuschend», sagt Manzato zur Verletzung seines Teamkollegen, die zu seiner grossen Chance wurde. Es ist mehr als eine höfliche Floskel. «Wir stehen uns sehr nahe und sprechen täglich miteinander», betont er. «Viel über Hockey, Strategien und die Welt der Goalies, aber auch über das Leben neben dem Eis.» Dieses wird sich für Manzato verändern, nach nur einer Saison in Genf wechselt er auf die kommende Saison als Ersatz des Finnen Tomi Karhunen zum SC Bern.

Noch ist dieses Kapitel für Manzato aber weit weg. «Ich denke gar nicht daran, dass dies meine letzten Matches mit Servette sind. Wir sind eine tolle Truppe mit einer super Ambiance.» Dabei gehe es gar nicht in erster Linie um Siege und Niederlagen. «Es sind sowieso nur kleine Details, die entscheiden», sagt er. Die sprechen im Moment aber klar für Manzato und sein Team. Am Donnerstag könnte Servette zum dritten Mal in einen Playoff-Final einziehen. So könnte Manzato seine unverhofft brillante Abschiedstour weiter verlängern. Mit dem ersten Meistertitel würde er die Stadt an der Rhône sogar als Held verlassen.

Kommentar (1)

  • 29.04.2021-miette.julmy

    Es sind nicht nur die Torhüter die gut sind,sondern der Gegner der keine Tore schiessen können! Sie können nicht einsehen wo der goli seine Schwachstellen hat pluss dann haben sie auch noch eine Portion Schwein dazu

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