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Dank Sonnenlicht keine kalte Dusche mehr

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Angelia Maria Schwaller

Heitenried «Wir hoffen, damit ein Zeichen zu setzen», erklärt Gemeinderat Viktor Vögeli. Die Gemeinde wolle aktiv einen ökologischen Beitrag leisten und als gutes Beispiel vorangehen. Es bestand Handlungsbedarf: An Grossanlässen wie dem Heitenriedlauf sei das warme Wasser in der Turnhalle ein rares Gut gewesen.

Die Gemeinde hat sich entschieden, die alte Heizölanlage mit einem zusätzlichen 1000-Liter-Boiler zu erweitern. Dieser Boiler wärmt das Wasser mittels Sonnenenergie auf. Dann fliesst es in den alten, bestehenden Heizölboiler.

Nur wenn zu wenig Sonnenlicht vorhanden ist, muss das Wasser zusätzlich erwärmt werden. «Es stellt eine klassische Vorwärmanlage dar», erläutert der Installateur der Anlage, Manfred Fasel. Im Frühling bis Herbst könne bei einem normalen Verbrauch 80 bis 100 Prozent des warmen Wassers durch die Sonne aufbereitet werden, schätzt der Experte der Fasel-Piller AG.

Auch für Private umsetzbar

Wie viel Heizöl genau eingespart werden kann, hänge von der Sonnenscheindauer ab. Nur minim spiele dabei die Aussentemperatur eine Rolle, betont Manfred Fasel. Die Sonnenkollektoren, insgesamt eine Fläche von 20 m2 wurden in einem 45-Grad-Winkel auf dem Dach angebracht.

Das sei ideal, um auch im Winter bei tiefem Sonnenstand das Licht optimal zu absorbieren. Die Kosten der Installation von 35 000 Franken seien etwa in zwölf Jahren durch die Heizöleinsparungen amortisiert. Zusätzlich spreche der Kanton für Solaranlagen Subventionen. «Eine solche Anlage ist etwas, das jeder unmittelbar bei sich zu Hause machen kann», sagt Viktor Vögeli aus eigener Erfahrung.

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