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Darts als perfekter Wintersportersatz

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Das Restaurant Sternen in Heitenried – Austragungsort des 38. Turniers der BCE Darts League – füllt sich am Samstagmittag mit Menschen. Die Stimmung unter den Teilnehmern ist kurz vor Turnierbeginn gelöst: Bei einem Guinness lässt sich gut fachsimpeln. Dann geht es ans Eingemachte: 57 Spieler messen sich im ersten Wettkampf der neuen Saison.

Trotz hohem Lärmpegel scheinen sich die Dartspieler gut konzentrieren zu können. «Konzentration ist das A und O beim Dart. Als Spieler muss man in der Lage sein, sich von nichts und niemandem ablenken zu lassen», erklärt Silvio Stritt, der die Turnierreihe zusammen mit seinem Freund, dem neuen Sensler Oberamtmann Manfred Raemy, organisiert. Genau darauf lasse sich die grosse Beliebtheit der Sportart zurückführen, sagt Raemy: «Egal, ob gross oder klein, dick oder dünn, männlich oder weiblich – beim Dart haben alle die gleichen Chancen, weil es nicht auf Kraft, sondern auf Präzision ankommt.» Dementsprechend unterschiedlich seien die Teilnehmer an den Turnieren: «Von Studenten über Bankdirektoren bis hin zu Tätowierern lässt sich im Teilnehmerfeld alles finden.»

Ursprung im Briten-Boom

Nur die Frauen sind unterrepräsentiert. «Es ist schade, dass an den Turnieren nur so wenige Frauen teilnehmen», sagt Esther De Mamiel, eine von zwei weiblichen Teilnehmerinnen. «Schade auch deshalb, weil Frauen und Männer im Dart ebenbürtig sind.» Sie selber habe sich schon gegen viele Männer durchgesetzt und beim letzten Turnier den dritten Platz erreicht. Nicht Kraft, sondern Übung laute das Erfolgsrezept: «Mit meinem Mann übe ich drei Stunden unter der Woche, am Wochenende kommen dann noch ein bis zwei Stunden hinzu.» Von nichts kommt nichts; diesem Prinzip folgt auch Peter Burri, der bereits acht Mal als Sieger aus einem Darts-Turnier hervorging: «Ich übe mindestens drei Mal in der Woche.»

Die Turnierreihe geht auf die wachsende Beliebtheit britischer Sportarten im Sensebezirk zurück: Die Organisatoren der BCE Darts League haben vor einigen Jahren auch die Highlandgames ins Leben gerufen, die im Jahr 2012 letztmals in St. Ursen stattfanden. «Die Idee hinter den Turnieren war, dass wir neben den Highlandgames im Sommer auch im Winter eine britische Sportart anbieten wollten», so Stritt.

Mittlerweile blicken die Veranstalter auf zehn Jahre und insgesamt 38 Turniere zurück. In diesen Jahren habe sich viel verändert, insbesondere auch die Teilnehmerzahlen: «Angefangen haben wir mit rund 16 bis 20 Spielern. In den letzten Jahren waren es dann jeweils um die 48 bis 60 Spieler», sagt Raemy. Neben der Erhöhung der Teilnehmerzahlen habe sich aber auch das Niveau stark verbessert: «Man merkt, dass die Spielerinnen und Spieler zu Hause mehr üben als früher», erklärt Stritt. Trotz gewachsenem Ehrgeiz sei das Siegen aber nach wie vor nicht das Wichtigste. «Fairplay wird an unseren Turnieren grossgeschrieben», so Raemy. Die positive Atmosphäre nehmen auch die Spieler wahr. «Das Umfeld gefällt mir wahnsinnig gut», sagt Dominic Chachra, der eigens aus Chur angereist ist: «Die Anreise lohnt sich.»

Zum Regelwerk

Wer wird als Erste(r) alle Punkte los?

Jeder Dart-Spieler beginnt mit entweder 301 oder 501 Punkten. Von dieser Punktzahl werden rundenweise die geworfenen Punkte abgezogen. Sieger des Spiels ist, wer zuerst auf null Punkte kommt. In einer Runde (drei geworfene Darts) können höchstens 180 Punkte erreicht werden. Gezählt werden nur diejenigen Steeldarts, die auch im Dartboard stecken bleiben. Punktet man über die Null hinaus, werden die letzten drei Darts nicht gewertet. In den Turnieren der BCE Darts League werden die Spieler in sogenannte Divisions – das heisst unterschiedliche Stärkeklassen – unterteilt. Auf diese Weise können sich Anfänger mit Anfängern messen und Fortgeschrittene mit Fortgeschrittenen. Pro Saison veranstaltet die BCE Darts League in Deutschfreiburg sechs Turniere; jeweils drei im Frühling und drei im Herbst. Die Turniere richten sich gemäss den Veranstaltern an alle Hobby-Spieler, die über keine Lizenz in einem Darts-Verband verfügen.

jj

Weitere Infos: www.triple20.ch

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