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Das Alphorn in Gedichten verarbeitet

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Eigentlich wollte ich ja eine grosse Erzählung über das Alphornspielen schreiben», sagt Fred Flessenkämper aus Laupen. Doch dem 56-jährigen stellvertretenden Direktor des Bundesamts für wirtschaftliche Landesversorgung fehlte die Zeit, einen grossen Erzählbogen auszuarbeiten. «Gedichte sind praktischer. Die kann ich mir ausdenken und auch unterwegs irgendwo kurz notieren.»

Sehnsucht nach Urtümlichem

Im Dezember ist der kleine Band «Über den Tag ­hinaus» mit 17 Gedichten erschienen. Titel wie «Pausen», «Zusammenspiel» oder «Resonanz» lassen es erahnen: Flessenkämper liess sich von der Musik inspirieren. Ein Schnupperkurs weckte seine Leidenschaft für das Alphorn. «Als urbaner Mensch fasziniert mich dieses archaische Instrument.» Er habe eine spezielle Beziehung zum einheimischen Brauchtum, da seine Eltern ursprünglich aus Deutschland eingewandert seien. Er wolle wissen, was er mit diesem In­stru­ment machen könne, das nur aus einer Holzröhre mit einem Mundstück bestehe. Spiele er draussen in der Natur und höre das Echo, sei das fast schon eine spirituelle Erfahrung.

«Viele dieser Gedichte lassen sich aber auch von der Musik auf das Leben übertragen.» So etwa, wenn er über die Bedeutung von Fehlern oder die Geduld schreibe.

Kreative Familie

Ursprünglich war die Gedichtsammlung ein Weihnachtsgeschenk an seine Ehefrau Anita. Sie hat seit 2012 vier Laupener Krimis herausgegeben. «Wir interessieren uns beide für die Sprache und die Literatur.» Sohn Sven ist zudem gelernter Grafiker. «Kreativität war in unserer ­Familie immer wichtig», sagt Flessenkämper.

www.alpen-horn.ch

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