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Das Bangen geht weiter

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Von einem Schicksalsspiel hatte Düdingens Trainer Thomas Zwahlen vor der gestrigen Partie gegen Chur gesprochen. Von einem Spiel, dass man unter keinen Umständen verlieren dürfe. Doch genau das ist gestern Abend passiert. Und es ist das eingetreten, was man unbedingt vermeiden wollte: Die Bulls haben gegen die Bündner 3:4 nach Verlängerung verloren. Der befürchtete Fall ans Tabellenende der Swiss Regio League blieb ihnen aber erspart. Dank einer tollen Aufholjagd im letzten Drittel retteten sich die Sensler in die Overtime und konnten sich nicht nur einen Punkt gutschreiben lassen, sondern dem direkten Konkurrenten Chur auch einen Zähler entreissen. Damit bleiben die Bündner zwei Längen hinter Düdingen zurück.

Düdingens Aufholjagd

Dass es gegen Chur nicht einfach werden würde zu gewinnen, war klar. Die Bündner machen von den vier Mannschaften in der Abstiegsrunde ak­tuell den besten Eindruck: Sie haben das breiteste Kader, statistisch den besten Torhüter und die treffsichersten Stürmer und weisen folglich das beste Torverhältnis aus. Die Bulls wollten denn auch möglichst vermeiden, dass sie wie so oft in den letzten Spielen in Rückstand gerieten. Doch nach sieben Minuten schlug es trotzdem ein erstes Mal hinter dem machtlosen Christof von Burg ein.

Als dann Chur im zweiten Drittel noch zwei weitere Tore erzielte (29./33.), schien Düdingen geschlagen. Letztmals hatten die Bulls am 23. Dezember mehr als drei Tore in einem Spiel erzielt (4:1 gegen Thun), und es deutete wenig darauf hin, dass sie ausgerechnet gegen Chur ihre Ladehemmungen überwinden könnten.

«Im letzten Drittel haben wir unsere Taktik angepasst», sagte Bulls-Trainer Thomas Zwahlen nach dem Spiel am Telefon. «Wir standen nicht mehr so tief, haben uns etwas zurückgenommen.» Prompt gelang den Gästen durch Yannick Stettler (43.) nach einem Konter das 1:3. «Das Tor hat den Knoten gelöst», so Zwahlen. Die Bulls setzten zur Aufholjagd an, und endlich fielen auch die Tore: Michel Zwahlen (50.) und Simon Perdrizat (54.) sorgten für den 3:3-Ausgleich. «Danach hatten wir sogar Chancen für das 4:3. In der Overtime mussten wir zu Beginn beinahe zwei Minuten mit drei gegen vier spielen. Das hat Kraft gekostet, und dann haben wir noch einen Treffer kassiert.»

Vier Punkte reichen

Zwei Runden sind in der Abstiegsrunde der Swiss Regio League noch zu absolvieren, dann wird abgerechnet. Sollten am Ende zwei Mannschaften punktgleich dastehen, dann zählt die höhere Anzahl Punkte aus den direkten Begegnungen. In diesen haben die Düdinger gegen Chur viermal verloren und halten damit die schwächeren Karten in der Hand. Sie müssen am Ende mehr Zähler auf dem Konto haben als die Bündner.

Weil gestern Star Forward gegen Seewen 4:5 nach Verlängerung verloren hat, sind auch die Waadtländer noch nicht aus dem Schneider. Das Team von Lausanne/Morges liegt nur einen Zähler vor Düdingen und Chur. Da Chur und Star Forward am Samstag noch gegeneinander antreten müssen, können nicht beide aus den letzten zwei Partien sechs Punkte holen. Und weil Düdingen gegen Star Forward die bessere Saisonbilanz aufweist (3:2 Siege), reichen in den letzten zwei Begegnungen vier Punkte, um den Ligaerhalt doch noch zu schaffen.

Telegramm

Chur – Düdingen 4:3 n.V. (1:0, 2:0, 0:3)

Thomas Domenig Stadion, Chur. – 675 Zuschauer. – SR: Wiegand (Blatti/Remund).

Tore: 8. L. Sieber (Scherrer, Szabo) 1:0. 29. Scherrer (L. Sieber, Urech; Ausschluss Kohler) 2:0. 33. Scherrer (L. Sieber) 3:0. 43. Stettler (Baeriswyl) 3:1. 50. Zwahlen (Schlapbach) 3:2. 54. Perdrizat (Zwahlen) 3:3. 64. Scherrer (L. Sieber) 4:3.

Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen den EHC Chur, 5-mal 2 Minuten gegen die Düdingen Bulls.

EHC Chur: Sarkis; Schwab, Urech; Isler, Waidacher; Fischer, John; Arpagaus; Scherrer, Szabo, L. Sieber; Tkachenko, Rutzer, C. Sieber; Zahner, Monstein, Bischofberger; Vrabec, Lampert, Infanger.

HC Düdingen Bulls: Von Burg; Zwahlen, Tschanz; Thom, Bulliard; Kohler, Ryf; Nussbaumer; Kessler, Baeriswyl, Stettler; Maillard, Fontana, Bussard; Braichet, Perdrizat, Knutti; Schlapbach.

Swiss Regio League: Star Forward Lausanne-Morges – Seewen 4:5 n. V.

 

Die restlichen Spiele. Samstag: Düdingen – Seewen 17.30. Chur – Star Forward 20.00. Dienstag: Star Forward – Düdingen 20.15. Seewen – Chur 20.15.

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