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«Das ist ein sehr emotionaler Moment»

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Die Chancen für die Bevölkerung von Wünnewil-Flamatt, dass der neue Oberamtmann aus ihrer Mitte kommt, waren so gross wie wohl noch nie: Gleich zwei von fünf Kandidaten aus dieser Gemeinde waren letzten Herbst angetreten – gestern Vormittag nun konnte mit Andreas Freiburghaus der eine als Syndic den anderen als neu gewählten Amtsinhaber begrüssen. Die Gemeinde hat Manfred Raemy einen warmen Empfang bereitet. Warm auch im übertragenen Sinne, denn die Vertreter der 17 Sensler Gemeinden und die Bevölkerung trotzten den eisigen Temperaturen bei der Primarschule Wünnewil. Der Sensler Harscht holte den Ehrengast und seine Familie für eine kurze Parade ab, und die Pfarreimusik umrahmte die Feier mit Darbietungen.

«Wir sind stolz auf Dich und vertrauen auf Deine Fähigkeiten», sagte Ammann Andreas Freiburghaus in seiner Ansprache. «Wir wünschen Dir von Herzen eine glückliche Hand, viel Ausdauer, falls notwendig auch Kampfgeist, schnelle, fundierte Entscheide und viel Kraft, diese zu fällen.» Er unterstrich die Rolle von Manfred Raemy als Botschafter. «Fortschrittliche Gemeinden brauchen Botschafter, die ihre Wurzeln schätzen, sie gegen aussen sichtbar machen und jederzeit gerne wieder zurückkommen.» Manfred Raemy habe im Wahlkampf und nach der Wahl gezeigt, dass er in der Gemeinde verankert sei.

«Aus Überzeugung gewählt»

Staatsrätin Marie Garnier erzählte, wie sie Manfred Raemy kennengelernt hatte: Als Teilnehmerin der Highland Games, die dieser mitveranstaltet hatte. «Schon hier erkannte man sein grosses Organisationstalent.» Dies sei eine ideale Voraussetzung für die Funktion des Oberamtmannes. Das habe das Sensler Volk auch erkannt und sich klar für ihn ausgesprochen. «Die Leute, die Dich kennen, haben Dich aus Überzeugung gewählt», betonte sie. Nach den Feiern gelte es nun, die Aufgaben anzupacken, etwa das neue Raumplanungsgesetz. Der Sensebezirk sei auch im Bereich Agglomeration gefordert, und sie erwarte auch, dass er bei den Gemeindefusionen dran bleibe. Sie gab offen zu, dass sie auch mit Andreas Freiburghaus als Oberamtmann gut hätte leben können, mit ihm sei sie von der Landwirtschaft her verbunden. Ebenso mit Albert Studer, der sie damals zu den High­land Games eingeladen hatte.

Der Geehrte selbst zeigte sich überwältigt vom Empfang: «Ich bin sprachlos, es ist ein sehr emotionaler Moment für mich», sagte Manfred Raemy. Seine ursprünglich vorbereitete Rede legte er zur Seite und gab stattdessen zum Ausdruck, was ihn in diesem Moment bewegt. Er dankte für das Interesse und das Vertrauen, das er in den letzten Monaten im Sensebezirk entgegennehmen durfte. «Ich spürte grossen Rückhalt, das gab mir Kraft und bestätigte mich in meinem Entscheid.» Er sei sich der grossen Verantwortung bewusst. Sein Dank galt seiner Frau und seinen Kindern, aber auch der Verwandtschaft und seinen Freunden für den grossen Rückhalt, die bedingungslose tatkräftige und moralische Unterstützung. «Ich habe gemerkt, wie wichtig Freunde sind.» Er werde sich auch in Zukunft Zeit für sie nehmen.

«Ich freue mich auf die bevorstehenden Aufgaben», bekräftigte Manfred Raemy. Er werde sich dafür einsetzen, den Sensebezirk weiterzubringen. Um dies zu erreichen, sei es wichtig, dass alle am gleichen Strick ziehen. «Gemeinsam sind wir stark.»

Zahlen und Fakten

Mit klarem Sieg ins Oberamt

Manfred Raemy ist am 27. November 2016 im zweiten Wahlgang zum neuen Sensler Oberamtmann und Nachfolger von Nicolas Bürgisser gewählt worden. Der Parteilose holte 6270 Stimmen, 391 mehr als sein Konkurrent von der CVP, Albert Studer, der gestern auch am Empfang teilnahm.

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