Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das kleine Tal inmitten des Dorfes

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

In den nächsten Jahren wird es in Villars-sur-Glâne Platz geben für mindestens 400 zusätzliche Einwohner. Nahe des Bahnhofs und der Kirche ist eine grosse Überbauung geplant: Auf einer Fläche von knapp 20 000 Quadratmetern sollen Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 120 Wohnungen entstehen. Auch grosszügige Grünflächen sind Teil des Projekts. Durch einen Teil des Geländes fliesst ein Bach, dort soll ein öffentlicher Park entstehen.

Investition: 63 Millionen

Bauherr des neuen Quartiers, das «Le Vallon de Villars» (kleines Tal von Villars) heisst, ist Louis-Guy Vorlet. Seine Eltern kauften das Grundstück in den 1960er-Jahren, um ihren landwirtschaftlichen Betrieb auszuweiten. Louis-Guy Vorlet wohnt heute noch in Villars-sur-Glâne, gleich neben dem Gelände, das er nun bebauen will. Er wird rund 63 Millionen Franken investieren. «Mir liegt die Gemeinde am Herzen. Mit dem Projekt soll ein neues Dorfzentrum entstehen», sagte Vorlet gestern vor den Medien.

 Das Gelände wird in drei Zonen aufgeteilt: Der erste Teil schliesst an öffentliche Bauten an, die Bibliothek und das Pfarrhaus. Deshalb sollen dort Gebäude beispielsweise für Büros oder die Gemeinde entstehen. Denkbar sind gemäss Architekt Paul Humbert vom Büro LVPH Architekten auch ein Café oder ein kleineres Einkaufsgeschäft.

In der zweiten Zone sollen Wohnblöcke entstehen. Diese schliessen an das bestehende Wohnquartier Sicoop an und sollen sich optisch an dieses anpassen. «Es wird keine uniforme Architektur geben, und auch die Grösse und Art der Wohnungen ist unterschiedlich geplant», sagte Humbert. In der Mitte der Wohnblöcke soll ein öffentlicher Platz, möglicherweise ein Spielplatz, entstehen. Autos werden keine durchfahren können.

In der dritten Zone sind höhere Wohngebäude geplant. Pro Etage soll es eine oder zwei Wohnungen geben. Die Gebäude sollen hier ganz in die Natur integriert sein, hier fliesst auch der Bach durch. Dieser ist momentan allerdings verschmutzt, da bei starkem Regen Schmutzwasser aus der Kanalisation hineinfliesst. «Wir möchten die Kanalisation sanieren und den Fluss in die Parkgestaltung einbeziehen», sagte Humbert.

Guter Anschluss an ÖV

Von der mittleren Zone aus soll es einen direkten Zugang zum Bahnhof geben. Geplant ist ein unterirdisches Parking. Ein kleines oberirdisches Parking soll nur Besuchern zur Verfügung stehen.

Gemeinderat Bruno Marmier hielt fest, dass die Gemeinde sehr erfreut sei über das Projekt. Villars-sur-Glâne sei bereit für die zusätzlichen Einwohner. «Der Anschluss durch Zug und Bus ist gut, die Kadenz beider Verkehrsmittel wird in den nächsten Jahren noch erhöht», sagte Marmier. Das Projekt passe auch gut in die Vorstellungen der Agglo von verdichtetem Bauen. Die Kinder werden in die neue Schule Platy gehen.

Am 23. Mai sollen nun der Detailbebauungsplan und eine notwendige Änderung der Ortsplanung aufgelegt werden. Im Juli soll bereits das Baugesuch für die Gebäude folgen. Die Arbeiten werden Anfang nächsten Jahres beginnen, und 2016 sollen die ersten Wohnungen zu kaufen und zu mieten sein.

Mehr zum Thema