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Das Musical, das dreimal organisiert werden musste

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Das Musical «The Greatest Show» soll nun im Dezember im Podium Düdingen stattfinden: aufgrund des Coronavirus ein Jahr später als ursprünglich geplant. Die FN haben die Verantwortlichen gefragt, was das für Auswirkungen auf die Organisation und auf die Motivation hatte.

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Das Musical «The Greatest Show» soll nun im Dezember im Podium Düdingen stattfinden: aufgrund des Coronavirus ein Jahr später als ursprünglich geplant. Die FN haben die Verantwortlichen gefragt, was das für Auswirkungen auf die Organisation und auf die Motivation hatte.

Zwei Anläufe haben die Organisatoren bereits genommen. Beim dritten soll es nun definitiv klappen: Für den 17., 18. und 19. Dezember haben Tanzlehrerin Anita Bürki und der Organisator von Dance Gate Daniel Bürgi die Aufführung des Musicals «The Greatest Show» im Podium Düdingen geplant. Auf der Bühne stehen werden die Schülerinnen der Tanzschule Dance Gate sowie Laiendarstellerinnen und -darsteller aus der Region. Das Drehbuch basiert auf dem Film «The Greatest Showman» und erzählt die Geschichte des Zirkuspioniers P. T. Barnum. 

Zwischentief nach Absagen

«Wir sind froh, dass es bald losgeht», so Anita Bürki, «je näher die Veranstaltung kommt, desto grösser das Kribbeln.» Dieses sei in letzter Zeit nicht immer da gewesen, sagt die Tanzlehrerin, in erster Linie wegen der grossen Ungewissheit, ob das Musical stattfinden könne oder nicht. Zweimal sollte es bereits durchgeführt werden – einmal im Dezember 2020 und einmal im April 2021 – beide Male musste es abgesagt werden. Danach sei die Motivation bei den Darstellern jeweils im Keller gewesen.

Die Verschiebungen haben auch dazu geführt, dass einige Darstellerinnen und Darsteller abgesprungen sind. Aus verschiedenen Gründen, wie Anita Bürki erklärt: «Militärdienst, Schwangerschaft, Start einer Berufsausbildung oder Wechsel der Universität.» Das hatte zur Folge, dass im Mai zwei Hauptrollen neu besetzt werden mussten. Zwei männliche Statistenrollen seien bis heute noch unbesetzt. 

Fokus auf den Dezember

Für den Dezember dieses Jahres zeigt sich Anita Bürki jedoch zuversichtlich: «Momentan sieht es gut aus, was die Sicherheitsmassnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus angeht.» Deswegen rechnet sie fest damit, dass die Show nun endlich aufgeführt werden kann: «Für alle ist klar: Die Veranstaltung findet statt!» Diese Gewissheit habe auch bei den Tänzerinnen, Darstellerinnen und Darstellern für einen Motivationsschub gesorgt. 

Ein drittes Mal verschieben, kommt für die Organisatoren nicht infrage. Auch aus finanzieller Sicht nicht, wie Daniel Bürgi erklärt: «Das wäre sehr schwierig den Sponsoren zu erklären, denn irgendwann würden sie nicht mehr an unser Projekt glauben.» 

Prominente Gäste angekündigt

Für die drei Shows im Dezember sind bereits 60 Prozent der Tickets verkauft worden. «Wir hoffen, dass wir am Ende die eine oder andere Show ausverkaufen können», so Daniel Bürgi. Die Resonanz von den über 80 Sponsoren und der Bevölkerung sei gut. Denn ein Musical im Sensebezirk sei schon nicht alltäglich. Für den Event habe er ausserdem bereits die Zusagen von Staatsrat Olivier Curty, dem Gottéron-Spieler Philippe Furrer, dem ehemaligen Beachvolleyballer Martin Laciga sowie dem Glarner Nationalrat Martin Landolt erhalten. Vom Musical erhofft sich Anita Bürki nur eines: «Dass die Leute wirklich Spass haben und sagen: Das hat uns gefallen›. Und von allen, die den Film gesehen haben, erhoffe ich, dass sie laut mitsingen.»

Bis es so weit ist, müssen sich aber alle Beteiligten noch einmal richtig ins Zeug legen, so Anita Bürki. «Jetzt beginnt die strube Zeit!» Bis Mitte Dezember treffen sich die Darsteller nämlich jedes Wochenende, um an den letzten Feinheiten zu schleifen. Die Tänzerinnen üben zusätzlich zweimal in der Woche. Daniel Bürgi hofft, dass die wiederentdeckte Begeisterung der Mitwirkenden dann im Podium auch das Publikum ansteckt. «Ich hoffe, dass der Funke im Dezember auf die Zuschauerinnen und Zuschauer überspringen wird. Denn dann kommt alles gut!»

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