Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das Projekt ist breit abgestützt

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Untertitel: Zürich will die Langstrasse nicht verloren geben

«Was die Stadt macht, erfährt man im Quartier gar nicht.» Oder schlimmer noch: «Die Stadt macht nichts. Man gibt das Quartier verloren.» Solche Stimmen hat man im Langstrasse-Quartier in der Vergangenheit oft gehört. Die Stadt Zürich wollte dies nicht einfach hinnehmen und hat Romano Zerbini und sein Kommunikationsbüro an der Langstrasse mit einem Kommunikationskonzept beauftragt.

«Das Kommunikationskonzept sollte den Dialog zwischen Stadtverwaltung und Bevölkerung verbessern», sagt Zerbini. «Die Wandzeitung hat erfüllt jetzt diesen Auftrag.»

Begleitgruppe als Stütze

Die Initiative ging von der Organisation Langstrasse Plus aus, die sich mit Aufwertungsstrategien für das Quartier beschäftigt. Zusammen mit der Fachstelle Stadtentwicklung und dem Sozialdepartement bildet sie die Trägerschaft und ist somit auch Geldgeberin für die Wandzeitung.

Romano Zerbini ist als Projektleiter der «Wandzeitung 4/5» Mitglied einer Begleitgruppe, die den Redaktor Beat Grossrieder unterstützt. Zur Gruppe gehören weiter: Roger de Weck, Publizist mit Freiburger Wurzeln, Charlotte Spindler, Autorin, Irene Thenen, Leiterin eines Sozialzentrums, sowie die ausländische Quartierbewohnerin Nazareth Berhe.

Roger de Weck mag originelle Ideen

Roger de Weck sieht seine Rolle innerhalb der Gruppe in einem kleinen Rahmen. Er wolle «ganz am Rande nützlich sein» und sehe sich als «gelegentlicher Ratgeber, soweit es die Zeit erlaubt». Sein Engagement für die Wandzeitung begründet Roger de Weck wie folgt: «Ich mag Zeitungen, die Langstrasse und originelle Vorhaben. Überdies: Die Schweiz verdankt sehr viel den Menschen, die sich für die Integration von Ausländern einsetzen, und herzlich wenig den anderen Menschen, die immerzu auf die Fremden schimpfen.»

Gemäss Romano Zerbini trifft sich die Begleitgruppe nach Bedarf, sicher aber einmal pro Ausgabe. Da findet beispielsweise eine Blattkritik statt, wie dies in anderen Redaktionen auch geschieht. Eine wichtige Aufgabe ist der Input für den Redaktor, wobei die unterschiedlichen Backgrounds der Gruppenmitglieder eine breite Themenpalette garantieren sollen.
Über den Start der Wandzeitung gibt es laut Zerbini erst wenige Rückmeldungen. Immerhin habe die erste Ausgabe einen Überraschungseffekt erzeugt: Erstmals werde die ausländische Bevölkerung mit einer Schweizer Perspektive angesprochen. Fünf Kioske hätten die zweite Nummer schon vorbestellt. Mit der Wandzeitung habe man im Quartier-Echo zwar auch Ängste heraufbeschworen, dass Inserenten abspringen würden. Da die Zeitung aber ausschliesslich mit Subventionen finanziert wird, dürften solche Ängste bald verschwinden.

Mehr zum Thema