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Das Projekt Kultur & Schule erlebt einen ersten Höhepunkt

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Die rund 40 000 Schülerinnen und Schüler des Kantons sollen mindestens einmal im Jahr an einer Veranstaltung mit professionellen Kulturschaffenden teilnehmen. Diese Idee steht hinter dem Konzept «Kultur & Schule», das von der kantonalen Direktion letztes Jahr lanciert worden ist. Die Freiburger Jugend soll so einen leichteren Zugang zur Kultur erhalten und für die schönen Künste sensibilisiert werden. Die Neugier und Kreativität der Schülerinnen und Schüler soll angeregt und ihnen das Angebot und das Kulturerbe der Region nähergebracht werden.

Während das Konzept erfolgreich angelaufen ist und im Juni 7500 Schüler durch ihre Lehrpersonen angemeldet wurden, findet gestern, heute und morgen das erste kantonale Festival Kultur & Schule statt. Alles, was die über das ganze Jahr stattfindenden Veranstaltungen charakterisiert, findet nun an diesem Festival in konzentrierter Form statt.

Etwas über 6500 Kinder sowie 500 Lehrpersonen nahmen und nehmen an 42 Veranstaltungen an acht Orten teil. «Fast alle Anlässe sind ausverkauft», sagte Staatsrat Jean-Pierre Siggen (CVP) gestern an einer kleinen Feier im Anschluss an eine Theateraufführung im Kollegium Gambach.

Von Jaun ins Podium

«Das Angebot ist angepasst für Kinder aller Stufen», sagte Siggen. Tatsächlich reicht das Programm des Festivals von einer Produktion der Thea­tergruppe Compagnie Ad’Oc, über «Peter und der Wolf» des Freiburger Kammerorchesters, Jazz und Pop bis zu einer Film­auswahl durch das Internationale Filmfestival. Die Produktionen stammen von einhei­mischen wie internationalen Künstlern. Schüler aus Jaun fuhren dazu ins Podium Düdingen, solche aus Bossonnens ins Nuithonie nach Villars-sur-Glâne.

Eine Grundgedanke hinter dem Gesamtkonzept ist, dass die Kultur Schulen aus dem ganzen Kantonsgebiet offensteht, auch wenn sich das Kulturangebot in der Regel eher auf die Agglomerationen konzentriert.

Aus diesem Grund ist das Projekt und auch das jetzt stattfindende Festival auf die Unterstützung von Partnern angewiesen. Die Freiburger Kantonalbank unterstützt die Initiative im Rahmen ihres 125-Jahr-Jubiläums, betonte Siggen. Und die Freiburgischen Verkehrsbetriebe TPF beteiligen sich am Transport.

Philippe Trinchan, Vorsteher des Amts für Kultur, unterstrich, dass im Rahmen des Festivals 242 Busfahrten, 70  Chauffeure und zwei Koordinatoren alleine für die Transporte notwendig sind. «Es ist der grösste kulturelle Anlass, der je von der kantonalen Direktion organisiert wurde.»

Gemäss Staatsrat Siggen stelle die erste Austragung des Festivals eine neue Etappe dieses ambitionierten Kultur­förderungsprogramms dar. Er selbst habe dabei bereits mehrere Aufführungen, Ausstellungen und Konzerte besuchen können. «Ich habe die Chance, durch dieses Projekt Kultur erleben zu können.»

Die Veranstalter erhoffen sich, dass die Kinder ihre Eltern überreden, über das Wochenende weitere Aufführungen im Anschluss an das Festival zu besuchen.

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