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Das Publikum soll sein Kulturhaus taufen

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Autor: Carole Schneuwly

Das künftige Gastspielhaus im Freiburger Stadtzentrum soll ein Ort für die ganze Bevölkerung werden, ein Haus der Begegnung für alle Freiburgerinnen und Freiburger. Um diesen Gedanken zu betonen, hat der Gemeindeverband Coriolis Infrastrukturen jetzt einen Namenswettbewerb lanciert, an dem sich alle Interessierten beteiligen können. «Für den Vorstand war es von Anfang an klar, dass er nicht im kleinen Rahmen über den Namen entscheiden, sondern die Bevölkerung einbeziehen wollte», sagte Coriolis-Präsident und Oberamtmann Carl-Alex Ridoré am Donnerstag vor den Medien.

Bevölkerung entscheidet

Von dem Wettbewerb war schon seit der Volksabstimmung im Jahr 2006 die Rede. Jetzt sei der richtige Moment, um die Sache in Angriff zu nehmen, erklärte der Kulturdelegierte Markus Baumer: «Die Bauarbeiten gehen zügig voran, und das Gebäude wird sichtbare Realität und beschäftigt die Leute.» Dazu kommt ein ganz praktischer Grund: Der Name des Hauses soll dereinst als Relief an der Fassade prangen, und das entsprechende Mandat muss aus Zeitgründen bis Ende Jahr ausgeschrieben sein.

Wer seine Idee auf diese Weise verewigt sehen möchte, hat bis zum 25. August Zeit, einen oder mehrere Vorschläge einzureichen. Eine Jury, bestehend aus Vertretern von Coriolis Infrastrukturen, der fünf Mitgliedgemeinden sowie von Kulturveranstaltern, wird anschliessend zwei bis fünf Vorschläge auswählen. Das letzte Wort hat dann wiederum die Bevölkerung, die in einer Post- und Internetabstimmung über den definitiven Namen entscheiden kann.

Mit diesem Vorgehen trage man dazu bei, dass das neue Kulturhaus zum Besitz der Allgemeinheit werde, sagte Michel Repond, Kommunikationsberater von Coriolis. Namen seien wichtig, wenn es um die Wahrnehmung eines Objektes gehe; das gelte auch für das künftige Gastspielhaus.

Vorschläge bleiben anonym

Die spontane Wahrnehmung soll auch bei den Entscheiden der Jurymitglieder eine Rolle spielen. Deshalb werden sie ihre Vorauswahl rein aufgrund der Namensvorschläge treffen, ohne weitere Erklärungen und ohne zu wissen, von wem der Vorschlag stammt. Für die Volksabstimmung werden dann einige zusätzliche Gedanken der Urheber veröffentlicht, jedoch nicht deren Identität.

Die Kosten für die Durchführung des gesamten Wettbewerbs belaufen sich auf 20 000 bis 30 000 Franken, die im Budget 2009 von Coriolis Infrastrukturen vorgesehen sind. Die Kosten für die spätere Inschrift am Gebäude sind Teil des Baukredits.

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