Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das Stonehill-Festival bleibt sich treu

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Matthias Fasel

Was als einmaliger Event geplant war, feiert vom 23. bis zum 25. Juli seinen fünften Geburtstag: das Stonehill-Festival. Die Organisatoren machen in ihrer Pressemitteilung gleich selbst klar, worauf sie auch diesen Sommer getrost verzichten können, nämlich auf «ruhmsuchende gesangliche Schreckschrauben» und «playbackhopsende, von Majorlabels massentauglich vorproduzierte Retortenmenschen».

Progressives Programm

Tja, und das Programm verspricht diesem Anspruch definitiv gerecht zu werden. Während in den ersten beiden Jahren mit Dog eat Dog und Delinquent Habits noch bekannte Namen mit dabei waren, die den Zenit ihres künstlerischen Schaffens jedoch schon Jahre zuvor überschritten hatten, ist das Festival seither durchwegs progressiv.

Statt auf Bands zu setzen, die einmal bekannt waren, holt man nun Bands nach Obermaggenberg, die es verdient hätten, bekannt zu sein, und manchmal sogar bekannt werden. So wie zum Beispiel Polarkreis 18, die 2007 am Stonehill-Festival spielten und mittlerweile in Deutschland einen Nummer-1-Hit hatten und mit den Killers in riesigen Hallen unterwegs sind.

Budget von 173 000 Franken

Auch dieses Jahr sind wieder einige vielversprechende internationale Acts mit im Programm. Unter dem Motto «Aus nichts mach alles» haben die Organisatoren mit einem Budget von 173 000 Franken (58 000 davon stehen fürs Programm zur Verfügung) wieder lange herumgetüftelt und mit Bands und Agenten gefeilscht. «In zu kleinen WG-Zimmern mit überhitzten Computern mit zu wenig Speicherplatz und glühenden Handys», wie sie selbstironisch schreiben.

Verpflichten konnten sie für den Donnerstagabend unter anderem die holländische Formation ZZZ, die Rock spielen werden, zu dem sich auch gut das Tanzbein schwingen lässt. Die Hauptbühne teilen werden sie sich an diesem Tag mit Joensuu 1685. Die psychedelische Rockband aus Finnland gehört in ihrem Heimatland zu den aufstrebendsten Acts des Jahres.

DJ-Acts auf Zweitbühne

Am Freitag gehören ihre Landsmänner von 22 Pistepirkko zu den Hauptattraktionen des Abends. Erfahrene Freiburger Konzertgänger werden die Pop-Rock-Band noch von ihren Auftritten im Fri-Son kennen. Für einen weiteren Höhepunkt werden die Indie mit Folk mischenden Murder by Death (USA) sorgen. Rockig geht es auch am Samstag wieder zur Sache, sei es mit der kalifornischen Band Sleepy Sun, der ebenfalls amerikanischen Indie-Rock-Band mit dem merkwürdigen Bandnamen «Portugal. The Man» oder der australischen Formation Howling Bells, die Rock mit Pop und Country mischt.

Komplettiert wird das alles von nationalen und regionalen Bands sowie DJ-Acts auf einer Zweitbühne. Und wie sagen die Veranstalter doch so schön: «Durch unseren Anspruch, nicht nur Musik ab Band laufen zu lassen und dazu eine Bar aufzustellen, steht unser Festival für ehrliche und echte Musikerlebnisse der besonderen Art.»

Mehr zum Thema