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Das Trinkwasser in Tafers, St. Ursen und Rechthalten ist wieder sauber

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Die Proben von Montag haben gezeigt: Das Trinkwasser in Tafers, St. Ursen und Rechthalten ist wieder sauber. Der Kantonschemiker Jean-Marie Pasquier hat deshalb gestern Vormittag die Vorsichtsmassnahmen aufgehoben: Die Einwohner der drei Gemeinden können mit dem Leitungswasser wieder wie gewohnt Zähne putzen, Salat waschen und es trinken–ohne es vorher abzukochen.

«Wir sind froh», sagt Angelo Lauper, Bauverwalter in Tafers, gegenüber den FN. Da das Wasser nicht mehr, wie noch vor einer Woche, trüb gewesen sei, habe er gehofft, dass die Entwarnung nach den erneuten Untersuchungen komme.

Bevor die Einwohner das Wasser wieder normal verwenden, sind sie angewiesen, die Hausleitungen während rund fünf Minuten gut durchzuspülen und die Boilertemperatur für 24 Stunden auf mindestens 60 Grad Celsius zu erhöhen.

 Die Ursache für die Verschmutzung konnte gemäss Kantonschemiker nicht mit Sicherheit festgestellt werden. Die intensiven Regenfälle der vergangenen Wochen hätten gewisse Quellen anfällig gemacht. Es habe Erdrutsche gegeben, es sei viel mehr Wasser in die Wasserfassungen geflossen, und das Wasser sei viel schneller durch den Boden gesickert, so dass es nicht mehr richtig gefiltert wurde.

Seit fast zwei Wochen

Eine leichte Verschmutzung des Trinkwassers hatte das Kantonslabor in Tafers erstmals am Donnerstag vor einer Woche festgestellt. Nach erneuten Untersuchungen am Montag danach zeigte sich, dass das Trinkwasser in Tafers stark mit Colibakterien, also Fäkalbakterien, verschmutzt war. Das Wasser war zudem stark getrübt. Auch in den Trinkwasserversorgungen von Rechthalten und St. Ursen fanden sich Fäkalbakterien.

Gemäss Mitteilung des Kantons wurde in den drei Gemeinden keine Zunahme von Magen-Darm-Grippe-Fällen verzeichnet.

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