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Das Wetter schweisst zusammen

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Die beiden grossen Jugendverbände im Kanton, Jungwacht/Blauring (Jubla) und Pfadi Freiburg ziehen eine relativ positive Bilanz des ausgehenden Lagersommers 2014. Trotz der mitunter garstigen Wetterbedingungen mit grossen Niederschlagsmengen konnten die Lager im In- und Ausland ohne grössere Schäden oder Schwierigkeiten abgeschlossen werden. Olivier Berger von der Regionalen Arbeitsstelle (Rast) der Jubla Freiburg fasst die Bilanz wie folgt zusammen: «Wenn der Regen nicht gewesen wäre, wäre es ein optimaler Lagersommer gewesen.» So sei es nur ein «gutes» Jahr.

 Auch Mirjam Schmid vom Dachverband der Freiburger Pfadfinder weiss von keinen grösseren Problemen. Das Wetter sei nicht gerade berauschend gewesen, doch sie habe die Erfahrung gemacht, dass garstige Bedingungen auch die Zusammenarbeit fördert. «Die härteren Umstände schweissen zusammen», so Schmid. Das habe sie selbst bei einem Besuch bei «ihrer» Pfadi Maggenberg festgestellt.

Erstmals wieder komplett

Erstmals seit etwa fünf Jahren seien in diesem Sommer alle 14 Jubla-Scharen Deutschfreiburgs unterwegs gewesen, freut sich Berger. Dies, weil auch Wünnewil-Flamatt sich an diesem Lagersommer beteiligt habe. Rund 700 Mitglieder nahmen dieses Jahr an den Lagern teil, hinzu kamen rund 200 Leitende sowie 50 Helferinnen und Helfer.

Rund die Hälfte der Scharen entschied sich fürs Abenteuer und zeltete. Das war angesichts des vielen Regens nicht gerade angenehm, sagt Berger, der selbst mit der Jubla Düdingen in Solalex/VD war. «Wir mussten fast jeden Tag das Programm anpassen.» Das fiel den Teilnehmern zwar nicht auf, und die Stimmung litt nicht unter den Bedingungen, die Leitenden hatten aber alle Hände voll zu tun.

Auch wurden verschiedene Lagerbauten in Mitleidenschaft gezogen, so Berger. Ab und zu musste mal ein eingestürztes Zelt wieder aufgebaut werden, oft mussten auch alle anpacken, um die Zelte zu reinigen. Doch das tat dem Spass keinen Abbruch.

Der Bauer half in der Not

Bei den Pfadfindern waren ebenfalls 700 bis 800 Mitglieder unterwegs. Einzelne Lager wurden im Ausland durchgeführt, zwei Gruppen nahmen als Gäste am Bernischen Kantonallager teil. Sie habe nur Gutes gehört, sagt Mirjam Schmid. Sie hätten auch Hilfe erhalten. So habe der Bauer, auf dessen Boden ihre Kollegen von der Pfadi Maggenberg gezeltet haben, ihnen bereitwillig geholfen und eine Scheune zur Verfügung gestellt, um das Material trocknen zu können. «Das fand ich extrem sympathisch.»

Nächstes Jahr bleiben die Pfadfinder übrigens in Freiburg. Erstmals seit den 1990er-Jahren findet wieder ein Kantonallager statt. Dies zum Anlass des 100-Jahr-Jubiläums des Freiburger Verbandes.

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