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Deiss kritisiert seine Partei

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FreiburgDass in den nächsten Jahren der Sitz von Nicolas Deiss als Oberamtmann im Saanebezirk frei werden würde, war seit längerem klar. Der Zeitpunkt seines Rücktritts kam aber doch überraschend: Letzten Oktober erklärte der CVP-Politiker, dass er auf Sommer 2008 zurücktrete. Damit blieb seiner Partei weniger Zeit als erwartet, um einen Nachfolger aufzubauen. Ist es also Deiss’ Schuld, wenn das Amt nun an einen Sozialdemokraten geht? «Es war immer klar, dass mein Amt bald frei wird», sagte Deiss gestern zu den FN. Trotzdem habe seine Partei die Nachfolge schlecht vorbereitet. «Ein Nachfolger wird über Jahre aufgebaut», sagt Deiss, «auch wenn ich erst in zehn Jahren zurücktreten würde, wäre die CVP nicht parat.» Deiss erinnert daran, dass die CVP mit dem Oberamt Saane das letzte Oberamt im Kanton verliert. «Da ist es etwas einfach zu sagen, der Deiss sei im falschen Moment gegangen.»

Dass nun ein Sozialdemokrat das Amt übernehme, sei kein Drama, sagt Deiss: Der Oberamtmann arbeite für die Bevölkerung und nicht für eine Partei. «Vom Image her ist der Verlust für die CVP aber sehr schlecht», sagt Deiss. njb

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