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Den Kataster der belasteten Standorte in allen kommunalen Planungen integrieren

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GiffersAm 15. Oktober 2008 präsentierte der Kanton Freiburg seinen Kataster der belasteten Standorte, der im Internet unter http://geo.fr.ch öffentlich zugänglich ist (die FN berichteten). In diesen werden diejenigen Betriebs- oder Ablagerungsstandorte eingetragen, deren Verschmutzung als sicher oder sehr wahrscheinlich gilt. Dies sind im Kanton Freiburg 1118 Standorte. 204 davon im Saane-, 104 im See- und 146 im Sensebezirk. Von diesen 146 müssen 43 untersucht werden, ob sie überwachungs- oder sanierungsbedürftig sind.

Jeder kann ihn konsultieren

Um die Sensler Gemeindevertreter mit diesem Instrumentarium besser vertraut zu machen, lud Oberamtmann Nicolas Bürgisser diese am Mittwoch zu einer Infositzung nach Giffers ein. Pierre-Alain Loup vom Amt für Umwelt rief die Gemeindevertreter dort dazu auf, den Kataster in Zukunft bei der Änderung der Ortsplanung, der Erstellung oder Änderung eines Detailbebauungsplanes und der Erstellung eines Baubewilligungsgesuches zu konsultieren. «Dies muss zur Gewohnheit werden», betonte Loup. So könne man böse finanzielle Überraschungen vermeiden. Der Kataster zeigt genau auf, auf welcher Parzelle welcher Gemeinde sich welche Altlasten verbergen.

Wie Amtsvorsteher Marc Chardonnens ausführte, soll dem Grossen Rat noch in diesem Jahr ein Entwurf unterbreitet werden, der die Finanzierung dieser Sanierungen durch einen kantonalen Fonds regelt (der Bund errichtete bereits einen Fonds), der mit Abfallgebühren gespiesen wird. Bereits im Jahr 2010 solle diese Gesetzesänderung in Kraft treten. «Ich gebe zu, dass dies ein recht sportliches Programm ist», so Chardonnens zum vorgesehenen Zeitplan. ak

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