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Den Wert regionaler Produkte erkennen

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Autor: Josef Jungo

In seinen Begrüssungsworten kam Präsident Jean-Nicolas Philipona auf die weltweit dramatisch veränderte Nahrungsmittelversorgung zu sprechen. Die Situation zeige auf, wie verletzlich der Markt sei. Er wie auch der Präsident des Freiburgischen Bauernverbandes, Fritz Glauser, betonten, dass die Produktion von Nahrungsmitteln für die Versorgung der Bevölkerung Priorität haben müsse. Es sei unannehmbar, dass Nahrungsmittel für die Herstellung von Energie verwendet werden und so die Marktversorgung gefährden und die Preise in die Höhe treiben, betonten sie.

Aus dieser Sicht gelte es den Wert der regionalen qualitativ hochstehenden Produkte zu erkennen. Zu erkennen auch, dass hinter deren Erzeugung Menschen und Arbeit stehen, unterstrich Philipona.

Vor fünf Jahren wurde der Verband der Westschweizer Kantone gebildet. Wie der Verantwortliche Petr Damary ausführte, bewährt sich diese Zusammenarbeit. Mit einem gemeinsamen Auftritt könne der Bekanntheitsgrad für rund 900 Produkte verbessert und neue Märkte erschlossen werden. «Unsere Produkte sind die besten», zeigte sich der Verantwortliche für die Förderung der ganzen Freiburger Produkte, Gilbert Crausaz, überzeugt. Die reichhaltige Palette reicht von Käse, Fleisch, Wein, Backwaren usw. Er berichtete von erfolgreichen Auftritten in Paris, im Jura, in Zürich, in der Stadt Freiburg und viele andere mehr. Die Vereinigung verfügt neu über eine Internetseite www.fribourg-terroir.ch.

Film über die Vacherin-Produktion

Unter der Verantwortung von Sandra Corsini wurde ein Dokumentarfilm gedreht. Darin wird die Herstellung von Vacherin fribourgeois und das Kilbimenü erklärt. Der Film gebe einen umfassenden Einblick in den kulinarischen Reichtum unseres Kantons, wurde ausgeführt.

Mit Ausnahme von Landwirt René Vonlanthen, Praroman, wurde der ganze Vorstand für drei Jahre bestätigt. Gabriel Yerly, Berlens, zieht neu in den Vorstand ein. Trotz Alterslimite wurde Präsident Philipona für zwei Jahre gewählt. In dieser Zeit solle Philiponas Nachfolge organisiert werden, erklärte der Direktor der Landwirtschaftskammer, Daniel Blanc. Er dankte ihm für seinen leidenschaftlichen Einsatz zur Förderung der Freiburger Produkte.

Bei einem Aufwand von rund 500 000 Franken schliesst die Rechnung mit einem kleinen Ertrag ab. Das ausgeglichene Budget sieht Ausgaben von 470 000 Franken vor.

Mit Interesse folgten die Versammlungsteilnehmer der Führung von Pascal Krähenbühl durch das Weingut und den Keller. Er ist seit zwei Jahren für den Staatswein verantwortlich.

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