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Der 21-jährige mutmassliche Messerstecher sagte ge

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Der 21-jährige mutmassliche Messerstecher sagte gestern vor Gericht aus, er habe aus Panik auf das Opfer, einen 34-jährigen Kongolesen, eingestochen. Er habe den Afrikaner vorher noch nie gesehen und Angst bekommen, als dieser sich in die Schlägerei einschaltete. In der Hitze des Gefechts habe er die Kontrolle verloren. Das nachmalige Opfer hatte sich zwischen die zerstrittenen Banden gestellt, weil er seinen Neffen durch den mutmasslichen Täter bedroht sah. Er packte gemäss Aussagen eines Mitangeklagten den mutmasslichen Täter am Kragen und zerrte ihn anschliessend zur Seite um ihn zur Rede stellen zu wollen.

Es begann mit
wüsten Beschimpfungen

Unter dem Vorsitz von André Waeber wurde am Freitag der Ablauf des Dramas rekonstruiert. Bereits am Vortag gab es zwischen den zwei Banden wüste Beschimpfungen, die dann einen Tag später am Nachmittag in einer ersten Schlägerei eskalierten. Am Abend trafen sich dann die Jugendlichen am Bahnhof. Einer der Beteiligten hatte zuvor drei Küchenmesser mitgebracht. Eines gab er seinem Freund, der damit wenig später den Kongolesen erstach.

Die Angeklagten sagten am ersten Prozesstag aus, dass sie immer Angst hatten und jeweils mit der anderen Bande «diskutieren», «sich entschuldigen» oder «Frieden schliessen» wollten.
Ein 21-jähriger Schweizer muss sich wegen vorsätzlicher Tötung verantworten. Er befindet sich in vorzeitigem Strafvollzug. Die drei Mitangeklagten sind ein 20- jähriger Rumäne, ein 20-jähriger Portugiese und ein 21-jähriger Mazedonier. Der Prozess wird am Montag mit der Zeugenbefragung weitergeführt. Das Urteil wird für den 18. Juni erwartet.

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