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Der FC Murten besiegt Plaffeien

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Der spärliche Zuschauerauflauf – nur 50 Zuschauer fanden am Samstag den Weg auf den Sportplatz Prehl in Murten – liess erahnen, dass es im Spiel der Seeländer gegen den FC Plaffeien um nichts Bedeutungsvolles mehr ging. Eigentlich schade, denn das gute, unterhaltsame und torreiche 2.-Liga-Spiel hätte einen weit grösseren Zuschaueraufmarsch mehr als verdient.

Murten einen Tick schneller

Es dauerte acht Minuten, bis Murten das erste Mal gefährlich vor dem Tor der Oberländer auftauchte. Diese erste Chance wurde sogleich genutzt – Senol Sulkoski traf mit einem Flachschuss aus zehn Metern zum Führungstreffer. Die Einheimischen waren in der ersten Hälfte immer einen Tick schneller und hatten in der Folge einige Gelegenheiten zum Führungsausbau. Keine davon wurde jedoch genutzt. Der nächste Treffer ging etwas überraschend auf das Konto von Plaffeien. Auf der rechten Seite tankte sich Philippe Messerli durch, seine präzise Flanke versenkte Yves Käser vor dem Tor problemlos aus kurzer Distanz (23.).

Die Freude der Gäste währte jedoch nur kurz. Gleich nach dem Anspiel kam Ardi Kovaci im Sechzehner an den Ball, sein scharfer Schuss wurde von einem Verteidiger abgelenkt und fand so den Weg ins Tor. Murten erhöhte weiter den Druck, erspielte sich mehrere Chancen dank freundlicher Mithilfe der Gästeverteidigung, die sich einige grobe Schnitzer erlaubte. Zum Glück für Plaffeien war das Visier von Gashis Elf nicht richtig eingestellt.

Dreifach-Torschütze Kovaci

Zur Pause wechselte Plaffeiens Trainer David Vogelsang zwei neue Spieler ein und stellte das System um. Doch es waren keine drei Minuten gespielt, da erhöhte Murten das Skore. Kovaci setzte sich auf der rechten Seite gegen Yvar Rüffieux durch und versenkte, alleine vor dem Tor, den Ball gekonnt flach in der linken Goalieecke. Plaffeien legte nun einen Zacken zu und konnte nur vier Minuten später nach einem Freistoss durch Fabrice Mast auf 2:3 verkürzen. Die Oberländer drückten nun auf den Ausgleich, es war aber wieder Murten, das jubeln konnte. Der im Sechzehner angespielte Kovaci liess den Verteidiger ins Leere laufen und erwischte Bucheli flach in der linken Ecke (69.). Auch auf diesen Schlag konnte Plaffeien erneut reagieren. Käser, mit einem Schuss vom Sechzehnerrand, erzielte den Anschlusstreffer (74.). Zu mehr sollte es nicht mehr reichen, obwohl Plaffeien anhand des Spielverlaufes einen Punkt verdient hätte. «Schiesst man auswärts drei Tore, sollte das in der Regel für Punkte reichen», bedauerte Trainer Vogelsang nach dem Spiel. «Doch meine Mannschaft war anfangs schlichtweg nicht bereit. Mit der Einstellung in der ersten Hälfte war ich gar nicht zufrieden, in der zweiten war es dann ok. Wir machten Murten heute vier Geschenke, kein Gegentor war herausgespielt, sondern basierte auf Fehlern unserer Abwehr.»

Mehr Grund zur Freude hatte Murtens Kapitän Fabio Qua­gliariello: «Der Kampfgeist des ganzen Teams war heute wichtig. Nach den Führungstreffern hielten wir die Spannung nicht hoch, weshalb Plaffeien immer der Anschluss gelang. Plaffeien war bis zuletzt gefährlich.»

Telegramm

Murten – Plaffeien 4:3 (2:1)

Sportplatz Prehl. – 50 Zuschauer. – SR: Ph. Clerc. Tore: 8. Sulkoski 1:0. 23. Käser 1:1. 24. Kovaci 2:1. 48. Kovaci 3:1. 52. Mast 3:2. 69. Kovaci 4:2. 74. Käser 4:3

FC Murten: Pillonel; Pereira (68. B. Gashi), Quagliariello, Zulfaj, Dos Santos; Kovaci, Fornerod, Sulkoski, L. Gashi (94. P. Gashi), Correia (90. De Brito Da Veiga); Sadikaj.

FC Plaffeien: Bucheli; Wittwer (46. Egger), N. Wider, Grossrieder, S. Wider (46. I. Rüffieux); M. Rüffieux, Messerli, Sommer (84. Bächler), Mast, Cardinaux; Käser.

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