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Der Kanton Freiburg sagt der Gewalt in Paarbeziehungen den Kampf an

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Gewalt in Paarbeziehungen ist gesetzlich verboten, sie ist ein Problem der öffentlichen Gesundheit und verursacht hohe direkte und indirekte Kosten. Aus diesem Grund hat der Freiburger Staatsrat ein Handlungskonzept verabschiedet und gestern öffentlich vorgestellt. «Der Staatsrat hat entschieden einzuschreiten», sagte Staatsrätin Anne-Claude Demierre vor den Medien in Freiburg. Diese Art von Gewalt sei keine private Angelegenheit, und entsprechend messe der Staatsrat diesem Thema eine hohe Priorität bei.

Die Bekämpfung dieser Art von Gewalt ist nicht neu, und es gibt dazu schon seit längerer Zeit eine kantonale Kommission, in der Fachpersonen vereint sind. Dieser Kommission hatte der Staatsrat auch den Auftrag erteilt, das kantonale Konzept zu erarbeiten. Die Koordination hatte das Büro für die Gleichstellung von Mann und Frau und für Familienfragen. Die 111-seitige Publika­tion enthält eine Bestandesaufnahme der verschiedenen Formen von Gewalt und auch des bestehenden Freiburger Netzwerks an Institutionen, die Hilfe leisten.

Insbesondere aber umfasst das Konzept einen Aktionsplan mit 33 Massnahmen, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden sollen. Als dringend wurden zwei Massnahmen bestimmt: Die Ressourcen für Gewaltmedizin am Freiburger Spital sollen verstärkt werden, damit juristische Schritte einfacher möglich sind; und die Polizei soll sensible Daten zentralisiert sammeln, um die Gefährlichkeit von Personen besser einschätzen zu können.

Eine Neuheit am kantonalen Konzept ist, dass Kinder ausdrücklich auch als Opfer von Gewalt in Paarbeziehungen anerkannt sind. Auch ist ein Interventionsprotokoll für Fachpersonen im Kanton Freiburg neu überarbeitet worden. Dieses enthält eine umfassende Liste wichtiger Anlaufstellen für Betroffene.

uh

Bericht Seite 2

«Der Staatsrat hat entschieden einzuschreiten. Er hat die Bekämpfung der Gewalt in Paarbeziehungen zu einer Priorität erklärt.»

Anne-Claude Demierre

Staatsrätin SP

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