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Der Letzte seiner Art hatte noch 1,5 Millionen Jahre Schonfrist

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Neue Fossilien aus Griechenland zeigen, dass die europäischen Warane deutlich später ausgestorben sind als bisher angenommen. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Universitäten Freiburg, Turin und Barcelona – unter ihnen der in der Saanestadt lehrende Paläontologe Georgios Georgalis, wie die Universität Freiburg kürzlich in einem Communiqué mitteilte.

Auch Schädelknochen dabei

Bisher ging man davon aus, dass die Tiere in Europa im sogenannten späten Pliozän, also vor etwa 2,5 Millionen Jahren, ausstarben. Die neusten Funde aus der Nähe von Athen lassen sich indes auf das mittlere Pleistozän datieren. Sie sind also weniger als eine Million Jahre alt. Dies sind die jüngsten Waran-Fossilien, die jemals in Europa gefunden wurden. Sie belegen, dass die Tiere hier viel später ausstarben, als man bisher annahm. Zudem wurden Schädelknochen entdeckt, was bei Waranen selten der Fall ist. Um die These zu stützen, braucht es allerdings noch weitere Funde.

Die etwa 80 Waranarten, die heute noch existieren, kommen in den tropischen und subtropischen Gebieten von Afrika, Asien und Australien vor. Die Warane gelten als die grössten lebenden Echsen.

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