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«Der Vortrag des Gesamtchors ist für mich stets ein emotionaler Moment»

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Bunte Fahnen, auffällige Kopfbedeckungen, in der Sonne glänzende Instrumente, viel Musik und gute Stimmung: Die Marschmusikparade hatte am Samstag am Bezirksmusiktag in Kerzers einiges zu bieten. Martin Kunz stand mit seiner Familie unter den zahlreichen Schaulustigen, welche die Vordere Gasse säumten. Die Kerzerser wollten sich den Umzug nicht entgehen lassen. «Der Anlass ist nicht gerade alltäglich», sagte er. «Schön, dass so viele gekommen sind.»

 Die 14 Musikgesellschaften aus dem Seebezirk und dem Kanton Bern unterhielten die Zuschauer auf vielseitige Weise: etwa die Stadtmusik Murten mit einem kreativen Defilee. In ihrem peppigen Medley kamen auch moderne Klänge wie der Hit «Gangnam Style» zum Zug. Patricia Zurkinden aus Ried war unter anderem wegen der Stadtmusik Murten an die Parade gekommen. «Unser Sohn ist heute als Tambour im Einsatz», sagte sie.

Mitten im Getümmel fielen Musikanten in Lederhosen auf: Die Mitglieder des Musikvereins Gechingen reisten extra aus Baden-Württemberg an. Sie spielten im Rahmen des Unterhaltungsprogramms. «Es hat Spass gemacht», so Wolfgang Schaible. Er kennt Kerzers schon seit 1977. Vor 45 Jahren haben die Vereine aus Kerzers und Gechingen Kontakte geknüpft. «Inzwischen ist eine innige Freundschaft entstanden», so Otto Hediger, der früher in Kerzers musizierte.

Den Höhepunkt der musikalischen Darbietungen bildete der Gesamtchor. Nach dem Umzug versammelten sich die rund 700 Musikerinnen und Musiker auf dem Sportplatz, um unter der Leitung von Festdirigent Martin Meier zwei Stücke vorzutragen. Besonders freute sich OK-Mitglied Hansruedi Schumacher darauf. «Der Vortrag des Gesamtchors ist für mich stets ein emotionaler Moment», sagte er.

«Ein tolles Gesamtbild»

 Von einem «rundum zufriedenen OK» sprach OK-Präsidentin Nicole Schwab. «Ein reibungsloser Ablauf, zufriedene Gäste und perfektes Wetter: ein tolles Gesamtbild», sagte sie zu den FN. Die Besucherzahl schätze sie grob auf über 1000 Personen. Die 150 bis 200 Plätze seien bei den Konzerten in der Aula der OS meist besetzt gewesen und hätten oft nicht gereicht. Auch finanziell sehe es gut aus.

«Wir waren die ersten, die den Bezirksmusiktag an einem einzigen Tag organisierten», so Schwab. Sonst hätten die Konzertvorträge und der Marschmusikumzug jeweils an zwei Tagen stattgefunden. «Es hat gut funktioniert», sagte sie. «Und auf diese Weise lief mehr.» Sie könne sich vorstellen, dass dieses Beispiel Schule mache.

Programm

Farbige Uniformen, Lederhosen und viel Musik

Nach dem Auftakt am Freitagabend nahmen am Samstag am Bezirksmusiktag in Kerzerssieben Musikgesellschaften aus dem Seebezirk und sieben Berner Gastvereinean den Konzertvorträgen und an der Marschmusik-Parade teil. Mit dabei waren die Musikgesellschaft Gurmels, die Stadtmusik Murten sowie die Fanfares L’Avenir Bas Vully, L’Elite de Cressier, La Lyre de Courtion, La Campagnarde Haut Vully und L’Avenir Barberêche-Courtepin. Alle 14 Musikgesellschaften boten nach dem Umzug gemeinsam einen Choral und einen Marsch im Gesamtchor dar. Im Rahmen des Unterhaltungsprogramms wirkten die Musikgesellschaft Ferenbalm, die Crazy Drummers und das Duo Regenbogengold mit. Von weit her reiste derMusikverein Gechingenan. Die Blasmusikformation aus Baden-Württemberg spielte am Freitagabend und am Samstag in Lederhosentracht auf.ea

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