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Des einen Leid ist des anderen Freud

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Die Freiburger drückten dem Waadtländer Schwingfest in Eysins von Beginn weg den Stempel auf. Nach zwei Gängen wiesen sechs Schwinger 20 Punkte auf, darunter Michael Nydegger (Oberschrot), Steven Moser (Brünisried) und Stéphane Haenni (Mézières). Auch nach drei Gängen waren Nydegger und Moser noch ungeschlagen, mit Benjamin Gapany (Marsens) wahrte zudem ein weiterer Freiburger den Anschluss an diesem Kranzfest, das immer wieder wegen heftiger Regengüsse unterbrochen werden musste.

Vor dem Ausstich folgte dann die überraschende Wende in Eysins. Halbzeitleader Moser konnte im Freiburger Duell gegen Marc Guisolan (St-Aubin) nur stellen und gab die Führung an den einheimischen Victor Cardinaux ab, der seinerseits Nydegger platt besiegte. Weil Cardinaux dann im fünften Gang gegen den mittlerweile auf Rang zwei platzierten Rudy Liaudat stellte, gab es an der Spitze den Zusammenschluss. Moser, Gapany sowie der Waadtländer Pascal Piemontesi, der gegen Augustin Brodard die vierte Maximalnote en suite geholt hatte, führten mit jeweils 48,50 Punkten das Feld an. Eidgenosse Nydegger verbesserte sich derweil mit einem Sieg gegen den Galmizer Lario Kramer auf den zweiten Zwischenrang.

Mosers hohe Ziele

Aus dem punktegleichen Spitzentrio bestritten schliesslich Moser und Piemontesi den Schlussgang. Gapany zog den Schwarzen Peter, weil er wie Moser Freiburger ist. In der Endausmarchung hatte der 20-jährige Brünisrieder am Boden zweimal die Oberhand, konnte seinen Gegner aber in den zwölf Minuten nicht bezwingen. Damit verpasste Moser auch nach vier Schlussgängen an kantonalen Festen seinen ersten Kranzfestsieg–zuletzt stellte er vor Wochenfrist beim Neuenburger Kantonalen gegen Guisolan. «Jeder Tag ist anders. Wenn ich es in den Schlussgang schaffe, gebe ich eigentlich immer Vollgas.» Am Sonntag sei Piemontesi körperlich einfach überlegen gewesen. «Er bringt 125 Kilogramm auf die Waage. Es war deshalb schwierig, überhaupt einen Zug anzusetzen», erklärt Moser, der stark in diese Saison gestartet ist und bei allen drei Kranzfesten, an welchen er gestartet ist, das Eichenlaub geholt hat. «Das ist gut, zumal ich meine Ziele in diesem Jahr hoch angesetzt habe.»

Der Höhepunkt für Moser ist selbstredend das Eidgenössische Schwingfest. Dass er die Selektion für Estavayer-le-Lac bereits in der Tasche hat, steht angesichts seiner jüngsten Resultate und seiner Stellung im Südwestschweizer Verband ausser Frage. Will er dann um die Kränze mitkämpfen können, muss er sich in den Duellen mit den Eidgenossen noch steigern. «Beim Mittelländischen Verbandsfest habe ich ganz gut mitgehalten.» Moser wird in den kommenden Wochen seinen Trainingsaufwand erhöhen, um der starken Konkurrenz Paroli bieten zu können. «Das ist möglich, weil ich am Freitag die letzte Abschlussprüfung in meiner Ausbildung zum Polymechaniker geschrieben habe. Jetzt kann ich mich besser auf das Training konzentrieren und beispielsweise das Konditionstraining aufstocken.»

Der erste Kranzfestsieg für Roch

Zum Profiteur des gestellten Schlussgangs wurde aber nicht etwa Gapany, der in seinem letzten Gang nach intensivem Kampf mit Nydegger stellte, sondern Vincent Roch. Der 22-jährige Elektroniker aus Estavayer-le-Lac setzte sich in seinem letzten Gang gegen Cardinaux durch und sicherte sich damit seinen insgesamt zwölften Kranz und den ersten Kranzfestsieg seiner Karriere. Roch entschied in Eysins fünf von sechs Gängen zu seinen Gunsten. Nur gegen Moser zog er im zweiten Gang den Kürzeren. Moser und Piemontesi ihrerseits fielen noch hinter Marc Gottofrey (Echallens) auf den dritten Schlussrang zurück.

Neben Roch und Moser holten sich am Waadtländischen in Eysins mit Gapany, Guisolan, Johann Borcard, Augustin Brodard, Nydegger und Simon Gassmann sechs weitere Freiburger das Eichenlaub. Für den jungen Gassmann aus Murist war es der erste Kranz überhaupt.

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