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Desaströser Auftritt von Ärgera Giffers

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Mit drei kompletten Linien startend versuchte Ärgera, die Zugerinnen permanent unter Druck zu setzen und ihnen das Leben früh in der eigenen Hälfte schwer zu machen. Zum Missfallen der Freiburgerinnen ging diese Taktik, die zuvor gegen Chur oder Dietlikon noch bestens funktioniert hatte, aber gar nicht auf. Die konterstarken Zugerinnen nutzten die freien Räume eiskalt aus und setzten Ärgera meist mit nur einem cleveren Pass komplett ausser Gefecht. So kreierten sie Überzahlsituationen vor Ärgeras Tor, die immer brandgefährlich waren. Hinzu kamen nervöse Aktionen vonseiten der Senslerinnen, womit sie sich selbst zusätzlich in Bedrängnis brachten. Eine dieser Szenen brachte Zug das 1:0 ein. Weil Ärgera zum einen gar nicht mit dem harten Hallenboden zurecht kam – was das technische Limit gnadenlos aufzeigte – und sie andererseits überhaupt nicht zu ihrem Spiel fanden, erhöhten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung bis zum Ende des Startdrittels sogar auf 5:0.

Resultatkosmetik

Nach der ersten Pause versuchten die Freiburgerinnen, den Schaden zu begrenzen, und unternahmen alles, um das Spiel noch einmal zu drehen. Zwar konnten sie nun etwas besser dagegenhalten, jedoch passte im Angriff weiterhin wenig zusammen. Körperlich und taktisch den Gegnerinnen unterlegen, kämpfte Ärgera Giffers weiter mit dem harten Boden, der jedes Zuspiel und jede Ballannahme zu einer Lotterie machte. Zu Spielmitte erzielte Zug das 6:0 und vergrösserte das Polster um einen weiteren Treffer. Lea Bertolotti konnte dann kurz vor Ablauf des zweiten Abschnitts doch noch den ersten Treffer für Ärgera Giffers erzielen. Der sehenswerte Weitschuss blieb jedoch bis zur nächsten Pause der einzige Treffer für die Senslerinnen.

Im Schlussdrittel stellten die Trainer Jungo/Köstinger die Linien um, was noch einmal neuen Schwung brachte. Weil die Hypothek aber bereits so hoch war und auch Zug noch einmal in die Maschen traf, trugen die Tore von Christelle Wohlhauser, Valentina Dazio und Christel Köstinger nur noch zur Resultatkosmetik bei.

Mit diesem Auftritt zeigte Ärgera auf, weshalb sie in der Nationalliga A ein Rätsel darstellen: Wie ein und dieselbe Mannschaft gegen den amtierenden Schweizer Meister aus Chur über weite Strecken so gut mithalten kann und nur knapp verliert, auf der anderen Seite gegen Teams, die auf dem Papier in Reichweite liegen würden, eine solch schwache Darbietung abliefert, bleibt ein Geheimnis. Das Team war am Samstag taktisch sicherlich nicht gut auf den Gegner eingestellt, andererseits klebte den Senslerinnen zu allem Übel aber auch noch das Pech an den Stöcken. So wurden sie in der Tabelle ganz hinten festgebunden und verpassten es, den Anschluss an die Tabellenmitte zu wahren.

cw

Telegramm

Zug United – Ärgera Giffers 7:4 (5:0, 1:1, 1:3)

Stadthalle Zug (Herti), Zug. 65 Zuschauer. SR Brändle/Lehmann. Tore: 5. S. Piispa 1:0. 9. K. Luck (F. Kuhlmann) 2:0. 14. S. Burkhardt (J. Felder) 3:0. 17. A. Meyer (N. Huber) 4:0. 18. M. Mäkelä (S. Piispa) 5:0. 31. F. Kuhlmann (N. Huber) 6:0. 37. L. Bertolotti (M. Buri) 6:1. 47. C. Wohlhauser (C. Köstinger) 6:2. 49. N. Hagg (J. Felder) 7:2. 56. V. Dazio (M. Buri) 7:3. 60. C. Köstinger (C. Wohlhauser) 7:4. Strafen: 1-mal 2 Minuten gegen Zug.

Ärgera Giffers: Roux; Wieland, Dietrich; Buri, Wohlhauser, Rumo; Wyder, Stump; Ruffieux, Köstinger, Ganz; Gross, Kullaa; Bertolotti, Saari, Dazio.

Frauen. NLA. Rangliste: 1. Piranha Chur 12/32 (69:35). 2. Dietlikon 12/27 (61:32). 3. Bern-Burgdorf 12/26 (58:43). 4. Zug 12/19 (50:57). 5. Emmental Zollbrück 12/15 (48:59). 6. Red Ants Winterthur 12/12 (45:57). 7. Frauenfeld 12/8 (42:66). 8. Ärgera Giffers 12/5 (38:62).

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