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Dialog – ein Fremdwort

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«Islam-Zentrum bleibt weiter auf Kurs» – FN vom 11. September

 Als Oldtimer darf ich festhalten, dass Reden miteinander–auf Augenhöhe–langfristig Früchte trägt.

Die gelebte Ökumene in grossen Teilen unseres Landes spricht klar dafür. Darum möchte ich viele, besonders alle Grossräte und Grossrätinnen, nach Sachseln einladen. Dem Festgottesdienst am Donnerstag, 25. September, um neun Uhr steht Bischof Paul Hinder vor. Er ist ein Schweizer Kapuziner und Bischof von Arabien mit Sitz in Abu Dhabi. In seinem Riesengebiet leben etwa gleich viele Christen wie Katholiken in unserer Diözese Lausanne-Genf-Freiburg. Man könnte ihn fragen: Was bewirkten die Minarettdiskussion in unserem Land und die Tiraden und der Mehrheitsbeschluss unserer Volksvertreter, welche die Zeitungen weitertrugen und unser Fernsehen in alle Welt ausstrahlte, für seine 600 000 Mitchristen in seinem Bistum?

Dem Dialog könnte auch die letzte Nummer des katholischen Bibelwerkes aller deutschsprachigen Länder dienen: «Den Koran lesen–aber wie?» Sie schenkt Impulse, sachlich miteinander zu reden. Wer ist unserer Universität nicht dankbar für menschenwürdiges Ringen um fruchtbaren Dialog? Endlich versucht man, die vielen Muslime in unserem Land ernst zu nehmen. Wir dürfen eine Vorreiterrolle spielen. Als alter Pfarrer darf ich im Glauben wissen, dass Jesus Christus für alle gestorben und auferstanden ist.

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