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Die Agglomeration ist auf der Suche nach Ersatz und Verstärkung

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 Einen Generalsekretär, eine Raumplanerin sowie einen Verkehrsingenieur oder eine Verkehrsplanerin: Dies alles suchte die Agglomeration Freiburg in der Ausgabe der FN vom letzten Donnerstag.

Wer die Tätigkeiten der Agglo mitverfolgt, mag sich ob der vielen Stellenanzeigen vielleicht etwas gewundert haben: Erst für die Sitzung vom Oktober hatten zwölf Aggloräte ein Postulat eingereicht, das eine externe Überprüfung der Personalverwaltung der Agglomeration verlangte. Dies wegen des «anormal hohen Rotationsgrades» im Personalbereich der Agglomeration. Zwar lehnten sowohl Agglomerationsvorstand als auch -rat das Postulat ab. In seiner Begründung erklärte der Vorstand, ein Mandat, um die Gründe der hohen Personalrotation zu analysieren, sei bereits erteilt worden. Erste Gegenmassnahmen seien in Kraft. Und Geschäftsführerin Corinne Margalhan-Ferrat hatte damals erklärt, es habe zwar Probleme gegeben, die Situation habe sich aber nach der Untersuchung verbessert (siehe FN vom 9. Oktober 2014).

Nur ein Wechsel

Die erneute Flut an Stelleninseraten der Agglomeration habe nichts mit internen Problemen zu tun, erklärt Corinne Margalhan-Ferrat nun auf Anfrage. Einzig der Ausschreibung für eine Generalsekretärin gehe ein Wechsel voraus: Sie selbst wird ihren Posten Ende April verlassen und beim Kanton das Amt als Koordinatorin der Agglomeration übernehmen.

«Brauchen Verstärkung»

Die Stellen in der Verkehrs- und Raumplanung sind hingegen zusätzlich zu vergeben. «Diese Posten sind schon lange im Budget vorgesehen», erklärt Margalhan-Ferrat; aus unterschiedlichen Gründen seien sie bisher aber nicht besetzt worden. So schreibe die Agglo seit Jahren die Stelle als Verkehrsingenieur regelmässig aus–bis anhin ohne Erfolg. «Der Markt ist ausgetrocknet, es ist sehr schwierig, jemanden zu finden.» Deshalb sei die Ausschreibung nun auch auf Verkehrsplaner ausgeweitet worden. Was die Raumplanung betrifft, hätten die bestehenden Mitarbeiter und sie selbst alle Aufgaben übernommen. Mit den künftigen Herausforderungen, darunter die Ausarbeitung des Agglomerationsprogramms dritter Generation, sowie ihrem Weggang sei dies aber nicht mehr zu bewältigen, sagt Margalhan-Ferrat. «Wir brauchen diese Verstärkung.»

Dass es wegen der neuen Arbeitskräfte und dem möglicherweise fehlenden Wissen Probleme bei der Entwicklung des neuen Aggloprogramms geben könnte, glaubt sie aber nicht. «Wir haben schon für das Aggloprogramm zweiter Generation Mandate erteilt. Alles alleine machen können wir sowieso nicht.» rb

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